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Frankreich zittert vor Wales

Bisher konnte Frankreich an der Rugby-WM in Neuseeland nicht beeindrucken. Im Halbfinal treffen die Franzosen auf Wales.

Das Momentum nicht auf seiner Seite: Frankreichs Trainer Marc Lievremont.
Das Momentum nicht auf seiner Seite: Frankreichs Trainer Marc Lievremont.
Keystone

An der Rugby-WM in Neuseeland werden am Wochenende die zwei Finalisten ermittelt. Wales und Frankreich bestreiten am Samstag den ersten Halbfinal, die beiden Erzrivalen Australien und Neuseeland am Sonntag den zweiten.

Der Überraschungsgast unter den letzten vier ist Wales. Das junge Team überzeugte bislang durch ein unbeschwertes Auftreten. Doch nun wartet auf die Truppe der wichtigste Match in der walisischen Rugbygeschichte, wie Nationalcoach Neil Jenkins versichert. Die Begeisterung in der Heimat gibt dem walisischen Rekordtorschützen recht. Im Millenium Stadium von Cardiff werden ab 10.00 Uhr 65'000 Zuschauer die Partie auf Grossleinwänden mitverfolgen. Der Eden Park von Auckland, wo sich Wales und Frankreich gegenüberstehen, bietet 60'000 Personen Platz. Erst einmal standen die Briten im WM-Halbfinal: 1987 verloren sie deutlich gegen den späteren Weltmeister Neuseeland.

Angeschlagenes Frankreich

Die Chancen auf den Finaleinzug stehen für Wales 2011 deutlich besser. Denn die Franzosen, die bereits zweimal in einem WM-Endspiel standen, überzeugten bislang in Neuseeland lediglich im Viertelfinal gegen England. Im Vorrundenspiel gegen die All Blacks wurden die Franzosen regelrecht überrollt und konnten nur rund zehn Minuten mithalten. Gegen die eigentlich inferiore Mannschaft aus Tonga bezog Frankreich gar eine 14:19-Niederlage

Der Halbfinal in Auckland dürfte deshalb ähnlich ausgeglichen verlaufen wie die Bilanz zwischen den beiden Teams suggeriert. 88 Mal standen sich Wales und Frankreich gegenüber, die bärbeissigen Waliser führen mit 43:42 Siegen und 1297:1295 Punkten. In den letzten zehn Spielen aber, hatten die Franzosen achtmal die Nase vorn.

Bruderduell im Halbfinal

Australien und Neuseeland standen sich schon 142 Mal gegenüber. In den Direktbegegnungen hat der Gastgeber deutliche Vorteile. Er gewann 96 Mal (Australien 41 Mal). Doch die letzte Direktbegegnung Ende August beim Tri Nations ging an Australien. Zudem sind die Australier zweimaliger Weltmeister (1991 und 1999), während die Neuseeländer seit der erstmaligen Austragung 1987 nicht mehr triumphieren konnten.

si/ot

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