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Geladene Gäste am «Südwestschweizerischen»

Die Berner «Eidgenossen» Bernhard Kämpf und Niklaus Zenger ­gehören am «Südwestschweizerischen» in Kerzers zum ­kleinen Kreis der Favoriten.

Nach dem Sieg bei der Halleschwinget in Thun: Auch am kommenden «Südwestschweizerischen» ist Bernhard Kämpf einer der Favoriten.
Nach dem Sieg bei der Halleschwinget in Thun: Auch am kommenden «Südwestschweizerischen» ist Bernhard Kämpf einer der Favoriten.
Andreas Blatter

Dass die Südwestschweizer Schwinger der Konkurrenz seit geraumer Zeit hinterherhinken, verdeutlicht der Blick auf die ­Siegerliste am eigenen Teilverbandsfest. In den vergangenen zehn Jahren reüssierte mit Stefan Zbinden lediglich ein Ein­heimischer – und selbst der Deutschfreiburger musste sich den Sieg 2008 mit Matthias Glarner teilen. Hätte sich der amtierende Schwingerkönig Ende Juni beim Sturz von der Gondel während eines Fotoshootings nicht gravierende Verletzungen zugezogen, wäre er am Sonntag in Kerzers erneut als Gast dabei gewesen.

Ersetzt wird der Oberländer von Niklaus Zenger (Habkern), der zu Saisonbeginn überraschend am «Emmentalischen» obenaus schwang. Bernerseits ebenfalls dabei ist Bernhard Kämpf (Sigriswil). Der Brünig-Sieger von 2015 hat vom «Südwestschweizerischen» abgesehen sämtliche Teilverbandskränze mindestens einmal gewonnen.

Sieben weitere Eidgenossen dabei

Kämpf gehört in Kerzers, wenige Kilometer von der Berner Kantonsgrenze entfernt, zum engsten Favoritenkreis. Den Gästen sei Dank – mit den Innerschweizern Philipp Laimbacher und Andreas Ullrich, den Nordostschweizern Roger Rychen und Raphael Zwyssig, Patrick Räbmatter und David Schmid (Nordwestschweiz) sowie Zenger sind immerhin sieben weitere «Eidgenossen» gemeldet. Die Südwestschweizer dürften ein wenig von der Milde des Einteilungskampfgerichts profitieren. Der 21-jährige Brünisrieder Steven Moser deutete unlängst mit Rang 7 und dem Kranzgewinn am Schwarzsee-Schwinget zumindest sein Potenzial an.

(phr)

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