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«Im Moment gelingt mir wirklich viel»

Nach dem Gewinn der WM-Bronzemedaille in Catania (It) spricht der 26-jährige Berner Fechter Fabian Kauter über seine Taktik und die Ausgangslage in der Olympiaqualifikation.

Die erste WM-Medaille seit zehn Jahren ist für den Schweizer Fechtsport historisch bedeutsam. Ist es auch für Sie persönlich der grösste Erfolg? Fabian Kauter: Ein Turnier zu gewinnen, ist sicher noch intensiver. Aber an einem Anlass wie diesem mit einem breiten Teilnehmerfeld aufs Podest steigen zu dürfen, ist grossartig. Zu den Schweizer WM-Medaillengewinnern zu gehören, fühlt sich gut an. Das ist ein kleiner Klub.

Favoriten wie etwa der Weltranglistenführende Gauthier Grumier waren früh gescheitert. Haben Sie sich danach insgesamt schon mehr als den dritten Platz erhofft? An den Weltmeisterschaften ist das Favoritensterben nichts Neues – die grossen Turniere haben verglichen mit dem Weltcup ihre eigenen Regeln. So gesehen habe ich mir keine speziellen Gedanken gemacht. Direkt nach der Halbfinalniederlage war ich primär wegen einiger taktischer Entscheidungen von mir enttäuscht.

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