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«In der Schweiz ist man sehr gerecht»

Die 32-jährige Japan-Bernerin Aniya Seki holte sich am Samstag verdient den WM-Titel der GBU im Superfliegengewicht. «Ich liess mich im Ring durch nichts ablenken», stellte sie zufrieden fest.

Aniya Seki hatte in den letzten Wochen im Hinblick auf ihren Kampf um den WM-Titel der Global Boxing Union viel mediale Aufmerksamkeit erhalten. Der effektive Schlagabtausch im Kursaal war dann weniger aufregend als erwartet; die technisch starke Tochter eines Japaners und einer Schweizerin dominierte die limitierte Deutsche Natascha Gut hier klar und landete einen einstimmigen Punktsieg (100:91, 100:90, 98:92). Zwei Stunden später blickte Seki schon in die Zukunft – sie möchte die Weltmeisterin des bedeutendsten Verbandes herausfordern.

Weltmeisterin Aniya Seki – wie hört sich das an? Aniya Seki: Es ist schön, wie viele Leute sich für mich freuen, aber ich realisiere noch nicht richtig, was passiert ist. An einem Kampfabend schütte ich extrem viel Adrenalin aus – ich könnte gleich wieder in den Ring steigen und weiterboxen.

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