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In Sachen Heimvorteil routiniert

Für die Schweizer Fechter ist die EM im Juni in Montreux Ziel und Ausgangspunkt zugleich.

Anlauf und Angriff Richtung Heim-EM: Fabian Kauter (rechts) will mit dem Team das vierte Gold. Foto: Valdrin Xhemaj (EPA/Keystone)
Anlauf und Angriff Richtung Heim-EM: Fabian Kauter (rechts) will mit dem Team das vierte Gold. Foto: Valdrin Xhemaj (EPA/Keystone)

Elfjährig war Max Heinzer, als die letzten Titelkämpfe im Fechten in der Schweiz stattfanden. Der 27-jährige Schwyzer kann sich schwach erinnern, wie 1998 die ganze Familie nach La Chaux-de-Fonds an die WM pilgerte. Einen nachhaltigen Eindruck hat sie allerdings kaum hinterlassen. «Ich weiss nur noch, dass die Schweizer nicht wirklich gut waren», sagt er. 17 Jahre später haben diese nun die Chance, es besser zu machen – angeführt von ihm und Fabian Kauter. Vom 5. bis 11. Juni findet in Montreux im 2M2C (Montreux Music & Convention Centre) die EM statt, von der sich Swiss Fencing einen Schub für die Zukunft erhofft. Verbandspräsident Olivier Carrard, einziger Schweizer Europameister bisher (1982), wünschte sich zum 100-Jahr-Jubiläum des Verbandes ein markantes Ereignis. Seit das Jazz-Mekka die EM 2011 zugesprochen erhielt, ist das OK, dem ebenfalls Carrard vorsteht, gefordert. Noch sind nicht alle Sponsorenverträge abgeschlossen, dennoch glaubt man «an eine Veranstaltung ohne Verlust».

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