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IOK hat doch noch Respekt und Fairness gezeigt

Das internationale Olympische Komitee verschiebt die Spiele von Tokio unter massivem Druck ins nächste Jahr. 2021 aber drohen Terminkollisionen.

IOK-Präsident Thomas Bach tat sich lange schwer, eine Entscheidung zu treffen. (Bild: Jean-Christophe Bott/Keystone)
IOK-Präsident Thomas Bach tat sich lange schwer, eine Entscheidung zu treffen. (Bild: Jean-Christophe Bott/Keystone)

Aus vier Wochen wurden zwei Tage, aus einer unerträglich lang scheinenden Entscheidungsfindungsphase die schnelle Erlösung für die Athletinnen und Athleten: Das IOK verschiebt die Sommerspiele in Tokio angesichts der Corona-Pandemie und deren unabsehbaren Entwicklung auf 2021. Zuletzt ging es zwischen dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe und IOK-Präsident Thomas Bach ruckzuck zackzack: Abe bat am Dienstag um die Verschiebung, Bach stimmte «hundertprozentig» zu. Die Spiele heissen weiter «Tokyo 2020», finden spätestens im nächsten Sommer statt, und das Feuer bleibt als Zeichen der Hoffnung in dieser dunklen Zeit in Japan.

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