Iria Rodriguez sorgt für Stimmung

Geräteturnen

Zum Saisonschluss zeigten die Besten in Utzenstorf an der Schweizer Meisterschaft ihr Können.

Berner Lichtblick: Iria Rodriguez vermochte an der Schweizer Meisterschaft mit einem Podestplatz zu überraschen.

Berner Lichtblick: Iria Rodriguez vermochte an der Schweizer Meisterschaft mit einem Podestplatz zu überraschen.

(Bild: Marcel Bieri)

Showdown in Utzenstorf. Noch einmal zeigten die nationalen Cracks ihr Können. Die besten Turnerinnen kämpften um die Einzeltitel. Der Grossanlass wurde durch die SM der Sie+Er-Paare aufgewertet und erfuhr mit den abschliessenden Gerätefinals von Frauen und Männern nochmals eine rechte Prise an Spannung und Emotionen.

Jubelstimmung gab es auch bei den Bernern, welche an den Gerätefinals zu Medaillen kamen. Dabei konnten sich Christoph Schärer am Barren am Mehrkampf-Schweizer-Meister Andreas Gasser revanchieren. Der Orpunder holte Gold mit 8 Hundertsteln Vorsprung vor dem Belper. Gasser konnte seinen Erfolg vor einer Woche nicht ganz wiederholen, kam aber doch am Reck zu einer zweiten Silbermedaille.

Es wurde laut in der Mehrzweckhalle, als bekannt wurde, dass die Lysserin Iria Rodriguez als 31. des Mehrkampffinals den Sprungfinaleinzug der besten sechs vom Sonntag geschafft hatte. Als krasse Aussenseiterin packte sie die gebotene Chance tags darauf und wuchs über sich hinaus. Die 23-jährige sicherte sich mit 9,54 Punkten Bronze, nur winzige 4 Hundertstel hinter dem Silbermedaillenplatz der Winterthurerin Sina Flückiger. Die erst 15-jährige Luzernerin Sandra Garibay hingegen hob vom Minitrampolin ab wie keine andere. Sie sprang mit der 9,84 in neue Sphären vor.

Garibay gehört sicher die Zukunft. Im Mehrkampf erreichte die braun gebrannte Turnerin des BTV Luzern bereits Bronze in der Königsdisziplin K7. Geschlagen wurde sie durch die Dominatorin des Wochenendes, Selina Rinert. Zweite wurde die 34-jährige Natascia Taverna aus Vevey, welche mehr als doppelt so alt ist wie der neue Jungstar Garibay.

Als einziges Berner Paar vermochten sich Franziska Rutz und Adrian Zadory aus dem organisierenden Gym Center Emme für die Sie+Er-Finals zu qualifizieren. Mit der zweitbesten Bodenvorführung erturnten sie sich dank synchroner Ausführung und hoher technischer Schwierigkeit die zweithöchste Note des Tages. Vera Eigenmann und Gabriel Sutter (Wil) entrissen den Titelverteidigern, den Geschwistern Marti, die Krone mit drei begeisternden Vorführungen und liessen sich im Utzenstorfer Hexenkessel gebührend feiern.

wbb/Berner Zeitung

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