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Jansrud siegt – Feuz bester Schweizer

Der Norweger Kjetil Jansrud gewinnt beim Speed-Auftakt der Männer in Lake Louise. Beat Feuz sorgt aus Schweizer Sicht für den Lichtblick.

Siegreich: Der Norweger Kjetil Jansrud gewinnt die erste Abfahrt der Saison.
Siegreich: Der Norweger Kjetil Jansrud gewinnt die erste Abfahrt der Saison.
Keystone

Der Sieg in Lake Louise ging an Kjetil Jansrud. Der 29-jährige Norweger triumphierte im Weltcup zum vierten Mal und erstmals überhaupt ausserhalb von Kvitfjell (No). Jansrud hatte schon am Mittwoch im einzigen Training die Bestzeit aufgestellt. Der Super-G-Olympiasieger von Sotschi setzte sich mit 0,14 Sekunden Vorsprung auf das zeitgleiche Duo Manuel Osborne-Paradis (Ka) und Guillermo Fayed (Fr) durch.

Jansrud sprang damit für seinen verletzten Teamkollegen Aksel Lund Svindal (Achillessehnenriss im Sommertraining) in die Bresche, der in der Skistation in den kanadischen Rocky Mountains schon sechs Rennen gewonnen hat. Bester der enttäuschenden Österreicher war Rückkehrer Hannes Reichelt als Neunter.

Die Zeit von Beat Feuz, der mit der Nummer 1 ins Rennen gegangen war, wurde zwar gleich vom nächstgestarteten Amerikaner Marco Sullivan unterboten. Letztlich egalisierte der Berner mit sieben Zehntel Rückstand trotzdem sein bestes Weltcup-Ergebnis seit März 2012. Die Saison 2012/13 hatte Feuz wegen seiner leidigen Knie-Geschichte vollständig verpasst, im letzten Winter schaffte er einzig in den Abfahrten von Beaver Creek (6.) und Wengen (10.) eine Top-10-Platzierung.

Auch Silvan Zurbriggen (12.) durfte mit seiner Leistung zufrieden sein. Seit Februar 2012 war der Walliser im Weltcup nur ein einziges Mal besser klassiert. Zwischen Feuz und Zurbriggen reihte sich mit Patrick Küng der Schweizer Teamleader ein. Der Glarner verlor 0,75 Sekunden auf Jansrud.

Enttäuschend verlief die erste Abfahrt der Saison für Didier Défago (21.) und Carlo Janka (23.). Die Olympiasieger von 2010 büssten rund anderthalb Sekunden auf die Spitze ein und verpassten die Top 20. Einige Weltcup-Punkte gab es zudem auch für Marc Berthod (24.), Marc Gisin (26.) und Sandro Viletta (28.).

1. Jansrud 1:50.20. 2. Osborne-Paradis. 3. Fayed. 4. Paris. 5. Sullivan. 6. Feuz. 7. Heel. 8. Küng. 9. Reichelt. 10. Ganong/Clarey. 12. Zurbriggen.

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