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Liebeserklärung an eine Stadt

Das junge Team aus dem kleinen Markt Oklahoma City fordert in der NBA die grossen Organisationen aus Miami, Chicago, Dallas und Los Angeles heraus.

In Oklahoma City wurde 1935 die weltweit erste Parkuhr installiert. Ansonsten gilt der Hauptort des durch Landwirtschaft und Prärie geprägten Staats Oklahoma nicht als besonders fortschrittlich – und auch nicht als speziell ökonomisch potent. Erst 2008 wurde Oklahoma City, mit 580000 Einwohnern landesweit die Nummer 31, erstmals definitiv ein Team aus einer der Topligen der vier grossen Teamsportarten (American Football, Baseball, Basketball, Eishockey) zugesprochen. Doch in nur dreieinhalb Jahren hat sich Thunder, das mit Thabo Sefolosha den einzigen Schweizer NBA-Profi beschäftigt, in die Herzen der Bürger gespielt und zu einem Anwärter auf den Titel gemausert.

Die von Manager Sam Presti mit viel Weitsicht zusammengestellte Mannschaft führt derzeit die Tabelle der Western Conference an, obwohl sie mit einer Lohnsumme von 56,5 Millionen Dollar in der NBA nur die Nummer 22 ist. Da richten die Teams aus den Metropolen Los Angeles, Miami, Boston und New York mit deutlich grösserer Kelle an. Das teuerste Team stellen mit 85,1 Millionen Dollar übrigens die Orlando Magic. Was die von Scott Brooks gecoachte Thunder-Mannschaft um Topskorer Kevin Durant besonders auszeichnet, sind das grosse Talent, die gute Arbeitsmoral und der ausgeprägte Zusammenhalt.

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