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Mit Tresor die Kasse gefüllt

Steve Guerdat (27) hat mit seinem aus Belgien stammenden Hengst Tresor die Hauptprüfung am CSI Zürich, das Weltcup-Springen, gewonnen. Der Berner Niklaus Schurtenberger klassierte sich auf dem siebten Rang.

Einen Mercedes (Wert 100'000 Franken), eine Rolex-Uhr und 20 Weltcup-Punkte hat Steve Guerdat für seinen triumphalen, kontrollierten Ritt im Stechen am Weltcup-Springen anlässlich des CSI Zürich erhalten. Der 27-jährige Romand ist in der 22-jährigen Geschichte des höchstdotierten Hallenturniers der Welt erst der dritte Schweizer (nach Markus Fuchs 2007 und Willi Melliger 1998), der die Hauptprüfung am CSI Zürich gewinnt. «Es ist sicher einer der schönsten Erfolge meiner Karriere», sagt der nur rund 20 Minuten vom Hallenstadion entfernt, beim Zürcher Financiers Urs Schwarzenbach in Herrliberg lebende Jurassier. Mit Tresor, dem 14-jährigen belgischen Hengst, mit dem er letztes Jahr am Weltcup-Final in Las Vegas Achter geworden war, verwies Guerdat Lars Nieberg (De) auf den Ehrenplatz. «Nachdem es mir Ende letztes Jahr nicht so gut gelaufen ist, freue ich mich umso mehr über den gelungenen Jahresbeginn», sagt der Sieger. Zuletzt lastete praktisch die ganze Wettkampflast auf Tresor, da sich Ferrari und Jalisca Solier, die anderen Spitzenpferde des Team-Europameisters 2009, verletzt hatten. Die Pause seit Ende November hat Tresor gutgetan. «Wenn man mit ihm kämpft, kann man sehr viel gewinnen», so Guerdat – in der Tat. Erneut eine starke Leistung zeigte Niklaus Schurtenberger. Der Berner holte mit Rang 7 das Maximum aus seinen Möglichkeiten und denen seines für schnelle Stechen unpässlichen «Fätze» Cantus heraus.

bz/msk

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