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Neue Rekorde auf der Patrouille des Glaciers – Rennen später abgebrochen

Die Patrouille des Glaciers 2010 wird als Wettkampf der Rekorde in die Geschichte eingehen.

So sehen Sieger aus: Yannick Ecoeur Yannick, Martin Anthamatten Martin und Florent Troillet (v.l.).
So sehen Sieger aus: Yannick Ecoeur Yannick, Martin Anthamatten Martin und Florent Troillet (v.l.).
Keystone

Nachdem bereits die Männer eine neue Bestzeit gelaufen sind, haben auch die Frauen einen neuen Rekord aufgestellt.

Die drei Schweizer Florent Troillet, Martin Anthamatten und Yannick Ecoeur haben den Gebirgswettkampf Patrouille des Glaciers in einer neuen Rekordzeit gewonnen. Das Trio traf am Samstag nach 5 Stunden und 52 Minuten in Verbier ein und unterbot die bisherige Bestzeit um 20 Minuten.

Die Eliteläufer sind am Samstag um 3 Uhr früh in Zermatt auf der Königsstrecke nach Verbier gestartet. Die Teilnehmer legen zu Fuss und auf Skiern 110 Leistungskilometer im Hochgebirge zurück. Insgesamt nahmen an der 14. Ausgabe der Patrouille des Glaciers seit Mittwoch 1400 Dreierpatrouillen teil.

Frauen waren 12 Minuten schneller

Die Silbermedaille geht bei den Männern an eine Patrouille aus Italien. Die Italiener absolvierten die Strecke in 6 Stunden und 23 Minuten und waren damit 31 Minuten langsamer als die Gewinner. Der dritte Platz geht an ein Schweizer Trio. Es hatte gegenüber den Zweitplatzierten nur gerade 18 Sekunden verloren.

Doch nicht nur die Männer liefen eine neue Bestzeit: Auch die Frauen unterboten den bisherigen Rekord aus dem Jahre 2008 - und zwar um 12 Minuten. Nathalie Etzensperger, Emilie Gex-Fabry und Marie Troillet, die Schwester von Florent Troillet, liefen die Strecke in 7 Stunden und 41 Minuten.

Nur alle zwei Jahre

Die Rekorde purzelten nicht zuletzt dank ausgezeichneter Bedingungen. Laut den Teilnehmern waren sowohl Schnee wie Wetter prächtig. Die nächste Patrouille des Glaciers findet 2012 statt. Der Gebirgswettkampf wird nur alle 2 Jahre durchgeführt.

Die erste Patrouille des Glaciers urde 1943 durchgeführt. Damit wollte das Militär die Ausdauer seiner Truppen testen. Nach einem tödlichen Unfall 1949 wurde dieser verboten. 1984 erlebte der Gletscher-Wettkampf eine Neuauflage und wurde neu auch zivilen Patrouillen zugänglich.

SDA/sam

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