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Rückschlag für Schweizer Duo

Joana Heidrich und Anouk Vergé-Dépré verlieren an der Beachvolleyball-WM in Wien ihr zweites Gruppenspiel.

Ausgeschieden: Joana Heidrich (l). und ihre Partnerin kommen nicht über die Achtelfinals hinaus. (3. August 2017)
Ausgeschieden: Joana Heidrich (l). und ihre Partnerin kommen nicht über die Achtelfinals hinaus. (3. August 2017)
Christian Bruna, Keystone
Viel Action: Nina Betschart und ihre Partnerin halten dem Druck stand. (2. August 2017)
Viel Action: Nina Betschart und ihre Partnerin halten dem Druck stand. (2. August 2017)
Ronald Zak (AP), Keystone
Hüberli (l.) und Betschart bezwingen die Venezolanerinnen Gabriela Brito/Norisbeth Agudo ebenfalls in zwei Sätzen.
Hüberli (l.) und Betschart bezwingen die Venezolanerinnen Gabriela Brito/Norisbeth Agudo ebenfalls in zwei Sätzen.
Georg Hochmuth, Keystone
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Joana Heidrich und Anouk Vergé-Dépré erlitten im zweiten Gruppenspiel auf der Donauinsel eine ärgerliche Niederlage. Das Schweizer Duo unterlag den Brasilianerinnen Elize Maia/Taiana Lima 24:26, 21:11, 10:15.

Wenn es die Stimmung erfordert, drücken sie in Wien auch schon mal auf die Klischeetaste. Zum Beispiel, wenn ein Schweizer Team auf dem Center Court auf der Donauinsel aufschlägt. Dann spielt der DJ «Heidi, Heidi, deine Welt sind die Berge», und die Zuschauer im 10'000 Besucher fassenden Stadion erleben das mit. Heidrich/Vergé-Dépré erlebten das am Samstagabend, doch die gesangliche Unterstützung gab dem Team nur phasenweise Auftrieb.

Unnötig und vermeidbar

Am Ende ging die Begegnung mit den Brasilianerinnen verloren. Es war eine ebenso ärgerliche wie unnötige Niederlage, die vermeidbar gewesen wäre, hätten Heidrich/Vergé-Dépré im ersten Durchgang den Satzball beim Stand von 23:22 genutzt. «Wir hatten zu Spielbeginn beide Probleme beim Sideout», sagte Heidrich. «Und als wir es dann im Spielverlauf besser gemacht haben, sind wir fahrlässig mit unseren Chancen umgegangen.»

Trotz des Verlustes des ersten Satzes (nach vier abgewehrten Satzbällen) kämpften sich Heidrich und Vergé-Dépré zurück. Sie dominierten den zweiten Set vor allem durch ihre Aufschlagstärke, die die Brasilianerinnen vor unlösbare Probleme stellte. Warum sie ihre Kontrahentinnen danach wieder ins Spiel kommen liessen, blieb rätselhaft. «Zu Beginn des dritten Satzes war da eine Verunsicherung», sagte Vergé-Dépré, «und wenn du einmal einem Rückstand hinterherlaufen musst, wird es schwer, ins Spiel zurückzufinden.»

Nun geht es am Montag um circa 17 Uhr gegen das nächste brasilianische Team, Barbara/Fernanda, darum, die Gruppenphase erfolgreich abzuschliessen und sich für die folgende K.o.-Runde eine gute Ausgangsposition zu erarbeiten.

SDA/fal

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