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Schweizer Curlerinnen brauchen zweite Chance

An der Curling-WM der Frauen in Saint John verpassen die Schweizerinnen um Skip Binia Feltscher den direkten Einzug in den Final. Sie verlieren die Playoff-Partie gegen Vorrundensieger Kanada 3:8.

Verlieren das erste Playoff-Spiel: Binia Feltscher und ihr Team. (21. März 2014)
Verlieren das erste Playoff-Spiel: Binia Feltscher und ihr Team. (21. März 2014)
Reuters

Die Schweizer Meisterinnen des CC Flims bekommen jedoch noch eine zweite Chance, um ins Endspiel vorzudringen. Als Verliererinnen des ersten Playoff-Spiels gelangen sie in den Halbfinal, in dem sie heute Samstag um 18 Uhr Schweizer Zeit auf den Sieger der zweiten Playoff-Partie zwischen Russland und Südkorea treffen werden. Die Südkoreanerinnen hatten zuvor in einem Tiebreak überraschend den favorisierten Europameister Schweden ausgeschaltet.

Die Kanadierinnen hatten in ihren letzten 24 Spielen einschliesslich der hochwertig besetzten kanadischen Meisterschaft nur ein Spiel verloren – in der WM-Vorrunde gegen die Schweiz mit 2:8. Im Playoff-Spiel nun zeigte die Crew von Rachel Homan eine deutliche Steigerung. Das Schweizer Team mit Christine Urech, Fränzi Kaufmann, Irene Schori und Binia Feltscher spielte keineswegs schlecht.

Das klare Resultat von 3:8 ist sogar trügerisch. Im 9. End beim Stand von 3:5 lief ein Guard-Stein von Binia Feltscher etwas zu weit zur Seite hin. Wäre der Guard-Versuch gelungen, hätten die Schweizerinnen mit grosser Wahrscheinlichkeit einen Punkt stehlen und mit 4:5 ins 10. End gehen können. So aber notierten die Kanadierinnen weitere drei Punkte. Den Schweizerinnen blieb nur noch die Aufgabe.

si/chk

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