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Schweizer Degenfechter erst im Final gestoppt

Platz 2 für die Schweizer Degenfechter zum Saisonauftakt im Teamwettbewerb am Heimweltcup in Bern: Der Europameister unterliegt im Final Weltmeister Frankreich mit 38:39 nach Verlängerung. Max Heinzer (rechts) übernahm als Schlussfechter mit fünf Punkten Rückstand (25:30), lag zwischenzeitlich gegen den Einzel-Weltmeister Ulrich Robeiri gar mit sieben Treffern zurück und erzwang dennoch mit einer sagenhaften Serie noch den Ausgleich und damit die Verlängerung. Frankreich hielt dann den Vorteil zugelost, sodass Heinzer vor Ablauf der Zusatzminute einen Einzeltreffer für einen Schweizer Sieg setzen musste. 38 Sekunden vor Ende parierte Robeiri einen Angriff des Schweizers und realisierte den entscheidenden Treffer. Zuvor gewannen Heinzer, Fabian Kauter (links), Benjamin Steffen (2. v. l.) und Peer Borsky ihren Halbfinal gegen den WM-Zweiten Südkorea denkbar knapp 44:43 n. V..
Serena Williams bezwang im Endspiel des WTA-Finals in Singapur die rumänische Aussenseiterin Simona Halep 6:3, 6:0 und gewann das Saisonfinale zum dritten Mal in Serie und insgesamt fünften Mal. Sie zog dadurch mit Steffi Graf gleich. In der Vorrunde war die Weltranglistenerste der 23-Jährigen noch klar unterlegen gewesen (0:6, 2:6), nach einem harten Duell zu Beginn revanchierte sie sich schliesslich in nur 69 Minuten aber eindrucksvoll gegen die French-Open-Finalistin.
Nach Catherham verzichtet angesichts der immensen Geldprobleme auch der russische Rennstall Marussia auf die Teilnahme am Formel-1-GP der USA am 2. November in Austin und dem darauffolgenden Rennen in Brasilien. Dies berichten mehrere britische Medien unabhängig voneinander. Damit werden erstmals seit über neun Jahren nur 18 Autos an den Start eines F1-GP gehen. Catherham und Marussia drohen wegen des Verzichts Millionenklagen durch Bernie Ecclestones SLEC. Im Fall von Catherham ist aber ohnehin bereits der Insolvenzverwalter an der Arbeit. Geld ist keines mehr zu holen.
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