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Schweizer Doppelsieg zum Abschluss

Steve Guerdat gewinnt in Göteborg auf Alamo vor Martin Fuchs den Weltcup-Final.

Geschafft: Steve Guerdat feuert auf Alamo den Sieg.
Geschafft: Steve Guerdat feuert auf Alamo den Sieg.
Bjorn Larsson Rosvall, Reuters

Steve Guerdat gewann in Göteborg zum dritten Mal in seiner Karriere den Weltcup-Final. Der Weltranglisten-Erste setzte sich auf Alamo vor seinem Teamkollegen Martin Fuchs im Sattel des Schimmels Clooney durch.

Bereits vor dem entscheidenden Umgang hatten Guerdat und Fuchs die Zwischenränge 1 und 2 belegt. Die beiden Schweizer bewiesen Nervenstärke und verteidigten mit Blankoritten ihre Positionen bei dem mit 1,3 Millionen Euro dotierten Höhepunkt des Winterhalbjahres. Dritter wurde der Europameister Peder Fredricson aus Schweden mit Catch Me Not.

Eine lange Liste des Erfolgs

Guerdat holte in der nunmehr 41-jährigen Geschichte des Weltcup-Finals - zu vergleichen mit Hallen-Weltmeisterschaften - als fünfter Reiter oder Reiterin einen dritten Titel. Bereits geschafft haben dies der Österreicher Hugo Simon, der Brasilianer Rodrigo Pessoa, der Deutsche Marcus Ehning und Meredith Michaels-Beerbaum, eine deutsch-amerikanische Springreiterin. 2015 war der gebürtige Jurassier mit Paille in Las Vegas und 2016 in Göteborg mit Corbinian erfolgreich gewesen.

Und was die Podestplätze beim Weltcup-Final anbelangt, legt Guerdat einen Steigerungslauf hin: 2007 Dritter mit Tresor, 2012 und 2013 jeweils Zweiter im Sattel von Nino sowie 2015, 2016 und 2019 Erster mit Paille, Corbinian beziehungsweise Alamo - eigentlich seiner Nummer 2 hinter Bianca!

Wie schon vergangenen Sommer an den Weltmeisterschaften in Tryon standen die eng befreundeten Guerdat und Fuchs gemeinsam auf dem Podest. Damals gab es Silber (Fuchs) und Bronze. Und wie schon in North Carolina überzeugten die beiden am Finaltag. Guerdat war am Sonntag als Drittplatzierter, Fuchs als Nummer 4 zu den zwei finalen Umgängen gestartet. Der Leader Eduardo Alvarez Aznar aus Spanien fiel noch in den 8. Rang zurück, der Publikumsliebling Fredricson wurde in den 3. Rang durchgereicht. Der Schwede war vor anderthalb Jahren in Göteborg Europameister geworden.

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