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SCL Tigers mit fatalem Eigentor

Die SCL Tigers finden immer neue Wege, die in die Niederlage führen.

Luganos Riccardo Sartori, Tigers Brendan Shinnimin, Luganos Daniel Manzato, Tigers Evgeni Chiriaev und Luganos Stefan Ulmer, von links, während des Spiels in Lugano.
Luganos Riccardo Sartori, Tigers Brendan Shinnimin, Luganos Daniel Manzato, Tigers Evgeni Chiriaev und Luganos Stefan Ulmer, von links, während des Spiels in Lugano.
Keystone
Tigers Pascal Berger und Luganos Giovanni Morini, links, im Zweikampf.
Tigers Pascal Berger und Luganos Giovanni Morini, links, im Zweikampf.
Keystone
Luganos Alessio Bertaggia, Tigers Christopher DiDomenico, Luganos Ryan Wilson, Tigers Brendan Shinnimin und Luganos Goalie Daniel Manzato, von links, vor dem Tessiner Tor.
Luganos Alessio Bertaggia, Tigers Christopher DiDomenico, Luganos Ryan Wilson, Tigers Brendan Shinnimin und Luganos Goalie Daniel Manzato, von links, vor dem Tessiner Tor.
Keystone
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Sollte es noch Zweifel gegeben haben, so besteht seit Samstagabend Gewissheit: Den SCL Tigers ist der Saisonauftakt gründlich missglückt. In Lugano unterlagen die Langnauer 3:4, nach fünf Partien liegen sie mit lediglich einem Punktgewinn am Tabellenende.

Im Tessin kämpfte die Equipe Scott Beattie leidenschaftlich, dank Powerplay-Treffern von Rob Schremp (18.) und Chris DiDomenico (35.) führte sie nach 40 Minuten entgegen dem Spielverlauf gar 2:1. Allerdings war sie läuferisch unterlegen, kassierte auch deshalb zu viele Strafen.

Im Schlussabschnitt standen sich die Emmentaler abermals selbst im Weg, was noch sehr freundlich formuliert ist. In der 45. Minute fiel das 2:2, Captain Martin Stettler bugsierte die Scheibe ziemlich ungeschickt ins eigene Gehäuse – notabene in Überzahl. Linus Klasen und Damien Brunner brachten das Heimteam in der Folge mit zwei Treffern in Führung, Thomas Nüssli (58.) konnte für die zu diesem Zeitpunkt ohne Goalie aber mit sechstem Feldspieler agierenden Tigers nur noch verkürzen.

Apropos Goalie: Im Tor stand Damiano Ciaccio und nicht Ivars Punnenovs. Der Romand begann stark und parierte insgesamt 41 Schüsse, wirkte im Schlussdrittel aber unsicher. «Wir müssen endlich einmal 60 Minuten lang unser Niveau abrufen. Wir haben zu viele Aussetzer – die können wir uns schlichtweg nicht leisten», stellte Pascal Berger klar. Der Stürmer meinte überdies, Lugano habe sich dank der höheren individuellen Klasse durchgesetzt

Telegramm

Lugano - SCL Tigers 4:3 (1:1, 0:1, 3:1)

5738 Zuschauer. - SR Fischer/Vinnerborg, Fluri/Kovacs. - Tore: 12. Fazzini (Gregory Hofmann) 1:0. 18. Schremp (DiDomenico, Koistinen/Ausschluss Philippe Furrer) 1:1. 35. DiDomenico (Shinnimin, Koistinen/Ausschluss Sannitz) 1:2. 45. Sannitz (Ausschluss Chiesa!) 2:2. 48. Klasen (Ryan Wilson/Ausschluss Albrecht) 3:2. 56. Damien Brunner (Martensson, Klasen) 4:2. 58. Nüssli (Ausschluss Gardner) 4:3 (ohne Torhüter). - Strafen: je 7mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Martensson; Schremp.

Lugano: Manzato; Chiesa, Philippe Furrer; Ryan Wilson, Stefan Ulmer; Riva, Ronchetti; Sartori; Klasen, Martensson, Damien Brunner; Bürgler, Zackrisson, Gregory Hofmann; Gardner, Sannitz, Bertaggia; Walker, Morini, Reuille; Fazzini.

SCL Tigers: Ciaccio; Koistinen, Seydoux; Stettler, Flurin Randegger; Zryd, Yves Müller; Currit; Tom Gerber, Schremp, Roland Gerber; Nüssli, Albrecht, Claudio Moggi; Pascal Berger, DiDomenico, Shinnimin; Sven Lindemann, Schirjajew, Lukas Haas; Wyss.

Bemerkungen: Lugano ohne Julien Vauclair, Merzlikins, Hirschi und Sondell, SCL Tigers ohne Gossweiler, Adrian Gerber, Nils Berger und Murray (alle verletzt). - Timeout SCL Tigers (58.)

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