Sehr gut – aber unbefriedigend

Sportredaktor Adrian Horn zum vorzeitigen Saisonende von Wacker Thun.

Endstation Pfadi Winterthur: Die Saison von Wacker Thun ist im Halbfinal zu Ende.

Endstation Pfadi Winterthur: Die Saison von Wacker Thun ist im Halbfinal zu Ende.

(Bild: Christian Pfander)

Adrian Horn

Der Cupsieg, die Qualifikation für den Playoff-Halbfinal, die ansprechenden Auftritte in der Champions League: Wackers Saisonbilanz fällt sehr positiv aus. Die Thuner stellten auch nach dem Abgang zentraler Kräfte und trotz des Ausfalls wichtiger Spieler ein Spitzenteam. Das ist eine hoch einzuschätzende Leistung und vorab das Verdienst Martin Rubins. Der Coach hat es abermals geschafft, aus guten Handballern Spitzenleute zu formen.

Das Abschneiden ist weit besser, als es die Darbietungen bis Mitte März oftmals waren. Bloss zwei ihrer neun Heimspiele gewannen die Berner Oberländer 2019, in der Meisterschaft unterlag der Titelverteidiger öfter, als er siegte. Für jenen Anhänger, der nicht bloss die wichtigen Partien verfolgte, verlief die Saison lange unbefriedigend. Kein einziges Mal konnte Coach Rubin auf all seine Akteure zurückgreifen, stets fehlten welche verletzungsbedingt. Konstanter zu werden, nicht lediglich auf der grossen Bühne zu liefern: Das gehört im Hinblick auf die nächste Saison unbedingt auf die To-do-Liste.

Berner Zeitung

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