Zum Hauptinhalt springen

Selbst verschraubt soll besser halten

Neuer Trainer, neue Ausländer und sogar neues Material: Der achtfache Schweizer Meister Wiler-Ersigen hat auf den missratenen Winter reagiert, nicht alles auf den Kopf gestellt, dafür ein Dauerproblem gelöst.

Hausgemachtes: Der Finne Tatu Väänänen (links) und der Schwede Isaac Rosén sind für die Montage der Lexx-Stöcke zuständig
Hausgemachtes: Der Finne Tatu Väänänen (links) und der Schwede Isaac Rosén sind für die Montage der Lexx-Stöcke zuständig
Andreas Blatter

Die Montage läuft wie am Fliessband. Hier ein Schaft, da eine Schaufel, dort zwei Schrauben – und fertig ist das Spielgerät. Legen die Akteure Wiler-Ersigens in der Meisterschaft die gleiche Effizienz an den Tag wie ihre neuen Skandinavier bei der Stockproduktion, brauchen sie keinen Gegner zu fürchten. Isaac Rosén spielt erstmals in fremden Landen; der 27-Jährige wird gemeinhin als Powerflügel bezeichnet. Will heissen, er ist kein Unihockeyzauberer, besticht jedoch durch hohe Einsatzbereitschaft und reichlich Drang zum gegnerischen Gehäuse. Die Arbeit sei anstrengender als früher, erwidert der Schwede auf die entsprechende Frage. Und ergänzt schmunzelnd, diese Aussage sei zu relativieren, weil er sich als Immobilienmakler vornehmlich auf dem Bürostuhl aufgehalten habe. «Mein Job hier ist gut, und ich bin froh, dass Tatu und ich das gemeinsam machen können.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.