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Sieg für Jan Ullrich vor Gericht

Der frühere Radprofi Jan Ullrich hat bei seinem ersten Auftritt vor der deutschen Justiz in einer einstündigen Aussage unter Eid alle Dopingvorwürfe für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2003 bestritten.

Ullrich schwor vor Gericht, im betreffenden Zeitraum keine Dopingmittel oder Methoden verwendet zu haben, die nach den Regularien des Weltverbandes UCI oder des Bundes Deutscher Radfahrer verboten sind. Für das Oberlandesgericht Düsseldorf war dies die entscheidende Aussage zur Urteilsfindung. Der Zivilsenat sprach Ullrich in zweiter Instanz 340'000 Euro plus Zinsen, insgesamt fast 500'000 Euro, an Restvergütung und Schadenersatz aus dem vorzeitig beendeten Vertrag mit dem früheren Team Coast zu.

Der damalige Teamchef Günther Dahm war in erster Instanz zur Zahlung von 1,46 Millionen Euro an Ullrich verurteilt worden. Der Tour-Sieger von 1997 reduzierte im Wissen um den Konkurs des Rennstalls seine Forderungen.

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