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So hart ist Open-Water-Schwimmen

Wer wie die Genferin Swann Oberson WM-Gold im Langstrecken-Schwimmen gewinnen will, darf sich weder vor Quallen noch vor giftigen Konkurrentinnen fürchten.

Swann Oberson nimmt nach ihrem Sieg über 5 Kilometer die Gratulationen ihrer Schweizer Teamkollegin Isabell Donath entgegen.
Swann Oberson nimmt nach ihrem Sieg über 5 Kilometer die Gratulationen ihrer Schweizer Teamkollegin Isabell Donath entgegen.
Keystone
Erschöpfung und Freude nach der Zielankunft.
Erschöpfung und Freude nach der Zielankunft.
Keystone
Inha Kotsur aus Aserbaidschan muss nach dem 10-Kilometer-Rennen auf einer Trage abtransportiert werden.
Inha Kotsur aus Aserbaidschan muss nach dem 10-Kilometer-Rennen auf einer Trage abtransportiert werden.
Keystone
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Während die Kurz- und Mittelstrecken-Schwimmerinnen stets eine Bahn für sich haben und von den Rivalinnen durch eine Leine getrennt sind, kommt es im offenen Wasser des Öfteren zu unliebsamem Körperkontakt. Am Anfang der Rennen steht wie beim Triathlon ein Massenstart, und dort geht es gerade bei den Frauen nicht immer fair zu und her. Jede Athletin ist sich selbst am nächsten, manch eine fährt die Ellbogen aus.

Angst vor Quallen sollten die Athletinnen auch nicht haben. Die Nesseltiere zählen zu den Stammgästen bei den Rennen im Meer und bescheren den Sportlerinnen trotz Schwimmanzügen immer wieder schmerzhafte Hautirritationen. Vor allem bei Rennen vor der Küste Australiens müssen die Open-Water-Schwimmerinnen auch vor Haien auf der Hut sein. Kälte, Wellen und Strömungen runden die Palette möglicher Widrigkeiten ab.

Beim WM-Rennen vor Shanghai war es wenigstens nicht kalt: Swann Oberson schwamm bei rund 30 Grad Wassertemperatur zum ersten Schweizer WM-Gold der Geschichte. Die Genferin, die sich im Wasser wie ein Fisch fortbewegt, hat übrigens paradoxerweise eine Fischallergie.

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