Zum Hauptinhalt springen

Spanier sprechen Alberto Contador frei

Der dreifache Tour-de-France-Sieger kommt trotz eines positiven Dopingbefunds wohl ungeschoren davon.

Daumen hoch: Alberto Contador.
Daumen hoch: Alberto Contador.
Keystone

Contador, der seit dem letzten September suspendiert war, ist damit ab sofort wieder startberechtigt. Der Weltverband UCI und die Welt-Antidopingagentur Wada können innert den nächsten 30 Tagen beim Sportgericht in Lausanne Rekurs gegen den Entscheid einlegen.

Noch vor knapp drei Wochen hatte die aus drei Rechtsanwälten bestehende Kommission durchblicken lassen, sie werde gegen Contador eine Sperre von einem Jahr verhängen. Offenbar liessen sich die Juristen in der Zwischenzeit vom Argument des Radprofis überzeugen, die in seinem Körper nachgewiesene minime Substanz von Clenbuterol sei unwissentlich und ohne Absicht eingenommen worden.

Artikel 296 der Antidoping-Regeln der UCI sieht die Regelung vor, dass ein Athlet unter solchen Voraussetzungen freigesprochen werden kann. Contador hatte stets seine Unschuld beteuert. Der Verzehr von Fleisch am zweiten Ruhetag der letztjährigen Tour de France in Pau habe dazu geführt, dass er positiv auf Clenbuterol getestet worden sei.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch