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Testlauf ohne grosse Aussagekraft

Der BSV Bern Muri hat das letzte Heimspiel in der Finalrunde gegen den Playoff-Gegner Kriens-Luzern 23:25 verloren.

Achtmal erfolgreich: Simon Getzmann (BSV, Mitte) trifft.
Achtmal erfolgreich: Simon Getzmann (BSV, Mitte) trifft.
Manuel Zingg

Bereits vor der Partie stand fest, dass der BSV Bern Muri und Kriens-Luzern in den Playoff-Viertelfinals aufeinandertreffen würden. Das letzte Heimspiel der Berner gegen die Innerschweizer war damit so etwas wie ein Testlauf. Einer allerdings mit beschränkter Aussagekraft. So fehlten beim BSV der gesperrte Luka Groff sowie die verletzten Luca Mühlemann und Tobias Baumgartner. Groff wird sicher beim Playoff-Start dabei sein. Auch der als angeschlagen gemeldete Michael Kusio fungierte nicht im Aufgebot. Marcel Lengacher sass auf der Bank, wurde aber nicht eingesetzt.

Zeitweise standen in der zweiten Halbzeit drei Nachwuchsspieler gemeinsam auf dem Feld. Es war genau jene Phase zwischen der 43. und der 48. Minute, in der die zuvor stets leicht dominanten Gastgeber ihren Vorsprung preisgaben. Am Ende unterlag der BSV 23:25. Die Stimmung am Spielende war irgendwie seltsam. Weder gab es aufseiten der Innerschweizer grossen Jubel über die Wende nach der Pause, noch waren bei den Gastgebern Anzeichen von riesiger Enttäuschung zu erkennen. Allen war bewusst, dass das Ergebnis nicht von grosser Relevanz war.

Dem SCB ausweichen

Höchstens aus psychologischer Sicht kann die gestrige Niederlage von Bedeutung sein. «Wir spielen noch ein paarmal gegen Kriens», sagte der achtfache BSV-Torschütze Simon Getzmann. «Wir wären noch mit einem besseren Gefühl in die Serie gegangen, wenn wir heute gewonnen hätten.» Aber auch Getzmann wollte den Ausgang des Spiels nicht überbewerten. «Wir haben mit einigen Nachwuchsleuten gespielt. Im Playoff werden wir in einer anderen Formation antreten.» Verschiedene Routiniers auf beiden Seiten deckten gestern nicht alle Karten auf. Das galt beim BSV für Jakub Szymanski und Pedro Spinola, bei Kriens für Thomas Hofstetter und Peter Schramm. Sie werden anders auftreten, wenn es ernst gilt.

Die Best-of-5-Serie beginnt statt am Samstag bereits am kommenden Donnerstag (19.45 Uhr) in der Mooshalle. Diese wäre am Samstag erst abends verfügbar gewesen, sodass die Partie parallel zu einem allfälligen siebten Viertelfinalspiel des SC Bern hätte stattfinden müssen. Der SCB ist gegen Servette klar überlegen, es wird daher kaum dazu kommen. Hundertprozentige Gewissheit hat man jedoch nicht, daher legte man den Playoff-Start der Handballer fix auf Donnerstag fest.

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