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Tödliche 163 Gramm

Phil Hughes stirbt beim Cricket, sein Tod geht um die Welt. Unsere Korrespondentin erklärt, was genau passiert ist, was beim Rettungsversuch falsch lief, und stellt einen Mann vor, der sich fünfmal zurückgekämpft hat.

Wer nichts riskieren will, geht bei einem «Bouncer» in die Hocke, dreht seinen Oberkörper aus der Schusslinie oder geht anderweitig in Deckung. Phil Hughes auf einer Archivaufnahme aus dem Jahr 2011.
Wer nichts riskieren will, geht bei einem «Bouncer» in die Hocke, dreht seinen Oberkörper aus der Schusslinie oder geht anderweitig in Deckung. Phil Hughes auf einer Archivaufnahme aus dem Jahr 2011.
AFP
Von «Legionen von Cricket-Fans» geliebt: Phil Hughes.
Von «Legionen von Cricket-Fans» geliebt: Phil Hughes.
AFP
Premier Tony Abbott wendete sich an die Nation: «Er wurde geliebt, bewundert und respektiert von seinen Teamkollegen und Legionen von Cricket-Fans.»
Premier Tony Abbott wendete sich an die Nation: «Er wurde geliebt, bewundert und respektiert von seinen Teamkollegen und Legionen von Cricket-Fans.»
AFP
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Die Party zu seinem 26. Geburtstag am kommenden Sonntag hatte er schon vorbereitet, und er war drauf und dran, vier Tage später seine Rückkehr in die australische Cricket-Nationalmannschaft zu feiern. Phillip Hughes standen gute Zeiten bevor, zumal auch noch die Weltmeisterschaft im eigenen und im Nachbarland Neuseeland (14. Februar bis 29. März 2015) vor der Tür stand. Doch Phillip Hughes ist tot. Er ist 49 Stunden nach einem am Dienstag in einem Ländervergleich zwischen New South Wales und Südaustralien erlittenen Kopftreffer, der eine grosse Schlagader zertrümmerte, nicht mehr aufgewacht. Zwei Tage lang kämpften die Ärzte im St.-Vincent-Krankenhaus um das Leben des 26-fachen Internationalen. Vergeblich. Untersuchungen sind im Gange, warum der Rettungswagen erst nach fünfzehn und nicht, wie es eigentlich sein sollte, schon nach acht Minuten am Unglücksort eintraf. Aber auch das macht den schmächtigen jungen Mann nicht wieder lebendig.

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