Trump verleiht Woods die Freiheitsmedaille

Der US-Präsident ehrt den Golfer nach dessen erfolgreichen Comeback mit der höchsten zivilen Auszeichnung des Landes.

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Donald Trump und Golf, eine durchaus interessante Kombination. Der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ist nämlich ein ganz passionierter Golfer. Und Betrüger. Der amerikanische Sportautor Rick Reilly hat kürzlich ein Buch veröffentlicht, indem er unter anderem schreibt, dass Trump «schamlos betrügt, lügt, Leute einklagt, blufft und profitiert».

Nun kommt der 72-Jährige wieder mit dem Sport in Berührung. Dies aber nicht wegen seiner eigenen, in seinen Augen offenbar grossartigen Leistungen auf dem Platz, sondern wegen derer Tiger Woods. Der US-Amerikaner gewann im April überraschend das Masters in Augusta, elf Jahre nach seinem letzten Major-Sieg. Dafür wurde er nun von Trump ausgezeichnet, der Präsident hängte ihm in der Nacht auf Dienstag die Freiheitsmedaille um.

Bei dieser Ehrung handelt es sich um die höchste zivile Auszeichnung der Vereinigten Staaten, vor Woods erhielten sie unter anderem Persönlichkeiten wie Angela Merkel, Elvis Presley, Muhammad Ali oder Walt Disney. Trump bezeichnete Woods in seiner Ansprache als «einen der grössten Athleten in der Geschichte des Sports» und als «eine wahre Legende». Woods selbst sprach von einer «unglaublichen Erfahrung».

mro

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