Zum Hauptinhalt springen

Umsturz nach erster Bergankunft

In der Bergankunft in Andorra/Pal hat Igor Anton mit seinem zweiten Etappensieg in der Rundfahrt das Leadertrikot zurückerobert.

Starker Bergfahrer: Igor Anton fuhr bei der Bergankunft nach Andorra allen davon.
Starker Bergfahrer: Igor Anton fuhr bei der Bergankunft nach Andorra allen davon.
Reuters

Im 10 km langen Schlussaufstieg zur auf 1900 m Meereshöhe gelegenen Skistation konzentrierte sich das Geschehen unter den stärksten Fahrern auf die letzten 5 km. Igor Anton hinterliess zuerst einen verwundbaren Eindruck. Dann jedoch fand der Baske seinen Tritt. Anton stiess zum führenden Ezequiel Mosquera vor und liess diesen mit einem Angriff 1200 m vor dem Ziel hinter sich.

Anton hatte schon die 4. Etappe für sich entschieden und am Ende des achten Tages das Leadertrikot erobert. Nach lediglich zwei Tagen hatte der Profi des Teams Euskaltel-Euskadi die Leaderposition an Joaquin Rodriguez abtreten müssen.

Starker Schweizer fuhr lange voraus

Rodriguez, der WM-Dritte des letzten Jahres, brach auf den letzten 3 km ein, traf mit 59 Sekunden im Ziel ein und rutschte im Gesamtklassement auf den 4. Platz ab. Der zweifache Vuelta-Sieger Denis Mentschow (Russ) war schon vorher nicht mehr mitgekommen. Vincenzo Nibali (It) vermochte seinen Rückstand auf 22 Sekunden zu limitieren, weist aber als Gesamtzweiter doch schon ein zeitliches Defizit von 45 Sekunden auf.

Die Animateure des Tages waren Johann Tschopp und Mikaël Cherel. Der Walliser und der Franzose enteilten dem Feld nach 50 km und erreichten einen Maximalvorsprung von 14 Minuten. 42 km vor Schluss betrug ihre Reserve nur noch 7 Minuten, womit sich abzeichnete, dass ihrer Flucht kein Erfolg beschieden sein würde. Nach einer Vorausfahrt über 150 km wurde das Fluchtduo eingeholt.

si

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch