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Uni verliert kapitales Spiel

Uni Bern hat das wohl entscheidende Direktduell gegen Einsiedeln um den achten und letzten NLA-Playoff-Platz 1:3 verloren.

Peter Berger
Nicht gut genug: Uni Bern blieb gestern nur die Enttäuschung.
Nicht gut genug: Uni Bern blieb gestern nur die Enttäuschung.
Iris Andermatt

«Viel zu viele Eigenfehler», ärgerte sich Marco Bonaria nach dem Spiel. Der Trainer von Uni Bern haderte vor allem mit der Ausbeute; speziell im vierten Satz: «Wir verteidigten sehr gut, aber wir machten die Punkte nicht.» So verloren die Berner diesen wie schon den zweiten Durchgang mit 23:25.

Die 1:3-Niederlage im Duell mit dem ­zuvor punktgleichen Einsiedeln besiegelt quasi den neunten und ­damit letzten Tabellenplatz. Denn aufgrund des Saisonverlaufs kann der Aufsteiger in den drei ausstehenden Partien nicht mehr auf Punktezuwachs hoffen.

Captain Janick Sommer gibt die Hoffnung zwar noch nicht auf. «Aber realistisch betrachtet, haben wir das Playoff wohl verpasst.» Der Berner führte die Heimniederlage gegen die Schwyzer auf die fehlende Entschlossenheit zurück. «Wir agierten aus der Defensive nicht ruhig und konzentriert genug. Zudem hatten wir Löcher in der Annahme.» Sommer wollte die Mängel nicht einer allfälligen Nervosität zuschieben. «Wir waren nicht nervös, aber hektisch.»

Zu oft in Rückstand

Den ersten Satz konnten die Berner dank dem kanadischen Topskorer Darryl Shank noch für sich entscheiden, obwohl sie lange einem Rückstand nachrennen mussten. Im zweiten Satz vermochten sie einen 10:14-Rückstand dank Selim El Heni noch in ein 15:14 zu verwandeln, bevor der Faden erneut riss. Im dritten Durchgang blieb Uni Bern chancenlos (19:25). Danach sorgte der erstmals eingewechselte Mats Kovatsch im vierten Satz dafür, dass aus dem 18:23 noch ein zwischenzeitliches 22:23 wurde. Zur Wende kam es aber nicht mehr.

Einsiedeln zieht sich zurück

«Wir konnten uns im Verlaufe der Partie immer besser auf die Berner einstellen und agierten letztlich konsequenter», freute sich Einsiedelns Trainer Ernst Rüdisüli. Das Team zieht sich nach dem Playoff Ende Saison aus der NLA zurück. «Wir haben zu wenig Spieler aus der Umgebung», begründet Rüdisüli den freiwilligen Abstieg.

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