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Warum Alinghi die Segel streicht

Der Genfer Milliardär Ernesto Bertarelli lässt den nächsten America’s Cup sausen. Das bedeutet aber nicht, dass er die berühmteste Segelregatta endgültig ad acta legt.

Sein offizieller Rückzieher im November 2010 für den nächsten America's Cup ist keine Überraschung.
Sein offizieller Rückzieher im November 2010 für den nächsten America's Cup ist keine Überraschung.
Keystone
Ein Blick zurück zum Februar 2010: Larry Ellison, der Besitzer von BMW Oracle Racing, gönnt sich nach der Eroberung des America's Cup in Valencia einen Schluck aus der Champagnerflasche.
Ein Blick zurück zum Februar 2010: Larry Ellison, der Besitzer von BMW Oracle Racing, gönnt sich nach der Eroberung des America's Cup in Valencia einen Schluck aus der Champagnerflasche.
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BMW Oracle (links) entriss Alinghi die wichtigste Segeltrophäe.
BMW Oracle (links) entriss Alinghi die wichtigste Segeltrophäe.
Keystone
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Der offizielle Rückzug der Alinghi für den America’s Cup 2013 hat sich abgezeichnet und überrascht die Experten nicht. Im Gegenteil: «Es wäre eine grosse Überraschung gewesen, hätte Ernesto Bertarelli an der nächsten Austragung mitgemacht», erklärt Segel-Journalist Peter Herzog.

Gründe für die Absage gibt es einige. Die Tatsache, dass sich der Genfer nicht an einem Wettbewerb beteiligen mag, dessen Regeln von seinen Erzfeinden Larry Ellison und Russell Coutts aufgestellt wird, ist ein Faktor. «Überdies haben sich Bertarelli und Ellison jahrelang vor Gericht bekämpft. Das hat auch viel Geld gekostet», erinnert Herzog an das juristische Duell neben den Gewässern zwischen Patron Bertarelli und Boss Ellison, dem streitbaren Geschäftsführer von BMW Oracle. Der Zwist vor Gericht mündete in einer Best-of-three-Serie, welche die Alinghi im Februar 2010 vor Valencia deutlich verlor.

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