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Weibliche Fäuste gegen die Taliban

Sadaf Rahimi will an Olympia in den Ring steigen. Die 18-jährige Boxerin aus Afghanistan kämpft vor allem für die Rechte der Frauen in ihrer Heimat.

Sadaf Rahimi trainiert im Boxkeller des Ghazi-Stadions von Kabul. Der Raum ist einfach eingerichtet, der Trainingseifer der jungen afghanischen Sportlerin ist gross.
Sadaf Rahimi trainiert im Boxkeller des Ghazi-Stadions von Kabul. Der Raum ist einfach eingerichtet, der Trainingseifer der jungen afghanischen Sportlerin ist gross.
Reuters
Zusammen mit ihrem Trainer Mohammed Sabir Sharifi versucht sie, den Traum von Olympia 2012 in London zu verwirklichen.
Zusammen mit ihrem Trainer Mohammed Sabir Sharifi versucht sie, den Traum von Olympia 2012 in London zu verwirklichen.
Reuters
Rahimi muss sich allerdings mächtig ins Zeug legen, wenn sie an den Sommerspielen boxen will. An der WM im Mai in China wurde sie von einer Polin fast verprügelt. Der Weltverband überlegt sich nun, ob die Fliegengewichtsboxerin die sportlichen Kriterien erfüllt.
Rahimi muss sich allerdings mächtig ins Zeug legen, wenn sie an den Sommerspielen boxen will. An der WM im Mai in China wurde sie von einer Polin fast verprügelt. Der Weltverband überlegt sich nun, ob die Fliegengewichtsboxerin die sportlichen Kriterien erfüllt.
Keystone
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Elf Jahre nach dem Sturz der Taliban ist das Leben für die Frauen im konservativen Afghanistan immer noch beschwerlich – für Sportlerinnen sowieso. Und wenn sie gar noch den Männersport Boxen ausüben, so ist das Verständnis der Gesellschaft für die Boxerinnen gering und die Verachtung gross, auch heute noch.

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