Wettlauf gegen die Zeit

Matthias Sempach hat das Training wieder aufgenommen. Anderthalb Wochen vor dem Unspunnen-Schwinget in Interlaken ist der Alchenstorfer aber nach wie vor nicht voll belastbar.

Ob Matthias Glarner wie auf dem Bild bei seinem Sieg am Oberaargauischen auch am Unspunnen jubeln wird?

Ob Matthias Glarner wie auf dem Bild bei seinem Sieg am Oberaargauischen auch am Unspunnen jubeln wird?

(Bild: Andreas Blatter)

Zerrung des Aussen- und hinteren Kreuzbands, Muskelfaseranriss am Ansatz des äusseren Wadenmuskels – so lautete die Diagnose bei Matthias Sempach nach dem «Bernisch-Kantonalen» Mitte Juli in Affoltern. Seither pausiert der Schwingerkönig von 2013, die Bergfeste Weissenstein und Brünig musste er auslassen.

Seit Montag weilt der Alchenstorfer mit seinem Oberaargauer Kollegen Remo Käser und Coach Andreas Lanz im Trainingslager an der Lenk, bis Freitag will sich Sempach Schritt für Schritt seiner Bestform nähern. Erst drei technische Schwingeinheiten hat er absolviert, dabei nicht voll belastet. Er sei etwa bei 90 Prozent, hält der 31-Jährige fest. Täglich geht er in die Physiotherapie und in die Massage. Die Tage bis zum Unspunnen-Schwinget am 27. August könne er gut gebrauchen, meint der zweifache Saisonsieger.

«Nach der MRI-Diagnose im Inselspital wusste ich, dass es sechs Wochen Pause brauchen und es zeitlich eng werden würde. Eine Garantie habe ich leider nicht, aber ich glaube daran, dass ich in Interlaken schmerzfrei antreten kann.»

phr

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