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Zürcher Frust in der Königsklasse

Die Volleyballerinnen von Volero Zürich starten mit einer Niederlage in die Champions League. Die Schweizer Meisterinnen verlieren in der Saalsporthalle das erste Spiel gegen Dynamo Kasan mit 0:3.

Abgeblockt: Mira Golubovic (Nr. 12) stand mit ihren Teamkolleginnen von Volero auf verlorenem Posten.
Abgeblockt: Mira Golubovic (Nr. 12) stand mit ihren Teamkolleginnen von Volero auf verlorenem Posten.

Es sind nicht die Duelle gegen die Anwärterinnen auf den Champions-League-Sieg, die Volero zum Einzug in die K.o.-Phase gewinnen muss. Trotzdem überraschte es, wie klar die Zürcherinnen dem russischen Spitzenteam Dynamo Kasan um Starspielerin Jekaterina Gamowa unterlegen waren. Volero ging zwar zu Beginn der drei Sätze jeweils in Führung, kassierte danach aber regelmässig Serien von Gegenpunkten.

Weil das Team die Emotionen hatte vermissen lassen, wurde Trainer Jan de Brandt vor einer Woche von seinen Aufgaben entbunden. Sein interimistisch eingesetzter Nachfolger Jan Lindenmair scheint die positive Energie in seinen Spielerinnen noch nicht zum Erwecken gebracht zu haben. Im zweiten Satz jedenfalls gab sich Volero quasi auf, als Kasan zwölf Punkte in Serie zum 17:6 gelangen.

Das russische Topteam schien nie an seine Grenzen gehen zu müssen. Gamowa gab sich mit für ihre Verhältnisse bescheidenen elf Punkten zufrieden. Die Amerikanerin Jordan Larson-Burbach lief ihr jedenfalls mit 13 Punkten den Rang ab. Beste Skorerin bei Volero, das sehr viele Eigenfehler machte, war die Ukrainerin Alessia Rychljuk.

In einer Woche reist Volero für das zweite Spiel nach Rumänien. Gegen Stiinta Bacau treten die Zürcherinnen in der Favoritenrolle an. Um den rumänischen Meister zu bezwingen, ist aber eine Leistungssteigerung zwingend.

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