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Abfahrt in Gröden vorverlegt

Das Rennen wird bereits am Freitag statt wie geplant am Samstag stattfinden. Damit wird mit einer grossen Tradition gebrochen.

Ein Preis, den es sich zu bezahlen lohne: Fis-Renndirektor Markus Waldner. (24. Oktober 2014)
Ein Preis, den es sich zu bezahlen lohne: Fis-Renndirektor Markus Waldner. (24. Oktober 2014)
Keystone

Der seltsame Winter führt zu gravierenden Änderungen im Programm des alpinen Weltcups der Männer in Gröden. Die Abfahrt wird wegen Schneemangels vom Samstag auf den Freitag vorverlegt, es ist die erstmalige Abkehr von einer grossen Tradition. Bislang erfolgte auf zwei Abfahrtstrainings auf der Saslong am Freitag der Umbau für den Super-G. «Genau diese Umbauarbeiten können wir der Piste in diesem Jahr nicht zumuten», sagt Markus Waldner, Renndirektor beim internationalen Skiverband (Fis).

Im Grödner Tal liegt unterhalb von 2000 Metern kein Schnee, am Montag und Dienstag hat es dazu noch geregnet. Deshalb nennt es Waldner «ein Wunder», dass es den Organisatoren überhaupt gelungen ist, eine Strecke zu präparieren. Erst tiefe Temperaturen in den vergangenen Tagen habe es ermöglicht, dass genügend Schnee gemacht werden konnte. «Aber die Auflage ist dünn», sagt Waldner, «wir müssen sehr behutsam damit umgehen.» Der Umbau am Freitag auf einen Super-G und der Rückbau am Samstag auf die Abfahrt sei ein zu grosses Risiko.

Ab Mittwoch soll sich das Wetter bessern, es klart auf, in der Nacht werden Minustemperaturen erwartet, es soll bis Sonntag sogar immer wieder die Sonne scheinen. «Wir werden schöne Rennen haben», ist der Südtiroler Waldner von einem schönen Event in seiner Heimat überzeugt. Die Rochade der Rennen sei ein Preis, den es sich zu bezahlen allemal lohne.

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