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Ammann hinter den Besten zurück

Simon Ammann sprang in der Qualifikation des Skifliegens in Planica 207,5 m – mehr als zehn Meter kürzer als die Besten. Marco Grigoli (164,5 m) verpasste die Teilnahme für die Springen vom Wochenende.

Noch nicht im richtigen Flugmodus: Simon Ammann.
Noch nicht im richtigen Flugmodus: Simon Ammann.
Keystone

In die Favoritenrolle schoben sich der Weltcupleader Thomas Morgenstern (Ö) und sein Landsmann Gregor Schlierenzauer, der Weltmeister von der Grossschanze in Oslo. Das Duo nahm Ammann mehr als zehn Meter ab. Der Skiflug-Weltmeister aus dem Toggenburg zählt am Wochenende zu den ersten Herausforderern der Österreicher, die mit Martin Koch und Andreas Kofler zwei weitere starke Trümpfe in der Hand halten. Ammann hat noch nie ein Weltcupspringen im Skifliegen gewonnen. Seine neun Podestplätze erreichte er mit sechs zweiten und drei dritten Rängen.

Die Weltrekordjagd hat sich durch den Neubau in Vikersund nach Norwegen verlagert, in Planica gibt es aber weiterhin weite Flüge. Der Schanzenrekord des Norwegers Björn Einar Romören steht seit 2005 bei 239 Meter, sein Landsmann Johan Remen Evensen flog in Vikersund auf 246,5 m. Planica wird auf das Jahr 2014 die Anlage umbauen und zu einem nordischen Zentrum ausdehnen. Die Slowenen haben Grosses vor und wollen den Nummer-1-Status im Skifliegen nicht preisgeben. «Natürlich gratulieren wir Vikersund zum Rekord, aber wir werden zurückkehren», wird im Programmheft verkündet. «Planica bleibt der Ort, an dem die grösste Zahl an Weltrekorden gesprungen wurde.»

si

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