Zum Hauptinhalt springen

Ammann überrascht die Schweiz

Statt dem Rücktritt gibt der vierfache Olympiasieger Simon Ammann bekannt, dass er seine Skisprungkarriere fortsetzt.

Es war nur ein Abschied von Olympia: Simon Ammann an den Spielen von Sotschi. (15. Februar 2014)
Es war nur ein Abschied von Olympia: Simon Ammann an den Spielen von Sotschi. (15. Februar 2014)
Keystone
Unter den Top 3 der Vierschanzentournee: Ammann mit Sieger Thomas Diethart und dem zweitplatzierten Thomas Morgenstern (v. r.). (6. Januar 2014)
Unter den Top 3 der Vierschanzentournee: Ammann mit Sieger Thomas Diethart und dem zweitplatzierten Thomas Morgenstern (v. r.). (6. Januar 2014)
Keystone
Und wieder Doppelgold: Ammann posiert mit seiner Beute vor der Skyline der Olympiastadt Vancouver. (22. Februar 2010)
Und wieder Doppelgold: Ammann posiert mit seiner Beute vor der Skyline der Olympiastadt Vancouver. (22. Februar 2010)
Keystone
1 / 5

Simon Ammann, der am 25. Juni seinen 33. Geburtstag feiert, hat noch immer nicht genug vom Skispringen. Der Toggenburger tritt nach dem Olympiawinter nicht etwa zurück, wie viele erwartet hatten, sondern wird im kommenden Winter noch einmal angreifen. In seiner Sammlung fehlt noch immer ein grosser Sieg, jener an der Vierschanzentournee.

Ammann, 2002 und 2010 Doppelolympiasieger, bestritt sein erstes Weltcupspringen am 29. Dezember 1997 als 16-Jähriger. Dass er noch lange springen könnte, beweist das Beispiel von Noriaki Kasai: Der 41-jährige Japaner holte an den Olympischen Spielen von Sotschi kürzlich eine Silber- und eine Bronzemedaille.

«Skispringen ist meine grosse Leidenschaft. Ich spüre, dass der Zeitpunkt für einen Rücktritt noch nicht gekommen ist», begründet Ammann seinen Entscheid. «Ich bin überzeugt, dass ich mit einem guten Aufbau weiterhin in der Weltspitze dabei sein kann. Die Erfolge im ersten Teil der vergangenen Saison und auch die Erkenntnisse im Materialbereich sind vielversprechend. Deshalb verspüre ich grosse Motivation, weiter zu machen.»

Wichtig war für Ammann, dass er mit seinem bisherigen Team weiterarbeiten kann: «Wir haben ein extrem grosses Know-how in unserem Kernteam, welches mich grossartig unterstützt und dem ich vertraue. Diese Rahmenbedingungen brauche ich, um Erfolg zu haben.»

«Wir freuen uns sehr, dass Simon Ammann dem Schweizer Skisprungsport erhalten bleibt. Mit ihm haben die jungen Athleten einen Leader, dem sie mit vollem Engagement nacheifern können. Er ist ein einmaliger Botschafter für das Skispringen in der Schweiz», sagt Skisprung-Disziplinenchef Berni Schödler.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch