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Björndalen holt Bronze

Legende Ole Einar Björndalen fährt auch an der WM aufs Podest, Martin Fourcade gewinnt die Verfolgung. Derweil verteidigt Laura Dahlmeier ihren Titel.

Fuhr auch an der WM aufs Podest: Ole Einar Björndalen holte Bronze.
Fuhr auch an der WM aufs Podest: Ole Einar Björndalen holte Bronze.
Keystone

Nach dem Überraschungssieg im Sprint durch Benedikt Doll gaben in der Verfolgung an den Weltmeisterschaften in Hochfilzen wieder die prominenten Namen den Ton an. Martin Fourcade ­gewann überlegen, der Biathlon-Methusalem Ole Einar Björndalen holte Bronze.

Der 43-jährige Björndalen jubelte bei der Zieldurchfahrt von den Podestläufern am ausgiebigsten. Der Norweger machte die ­Familienparty perfekt, nachdem zuvor schon seine Frau Daria Domratschewa ebenfalls unerwartet Silber gewonnen hatte. Ob seine 45. WM-Medaille 20 Jahre nach der Premiere nun silbern oder bronzen glänzt, war dem Routinier egal.

Auf den letzten Kilometern ins Ziel wurde er erwartungsgemäss noch von seinem Landsmann Johannes Thingnes Bö abgefangen, der bereits den Sprint als Zweiter beendet hatte. Aber Björndalens Fitness reichte noch, die nächsten Verfolger, angeführt von Anton Schipulin, in Schach zu halten.

Fourcade zeigte derweil einmal mehr, wie er mit der Konkurrenz spielen kann. In den ersten drei Schiessen fielen alle Scheiben, auch weil er kontrolliert lief und schoss. Vor und im letzten Anschlag erhöhte er dann das Tempo, um sich ein ausreichendes Polster für eine allfällige Strafrunde zu schaffen.

Prompt verfehlte der letzte Schuss das Ziel – aber ohne Konsequenzen. Der Franzose, der als Dritter gestartet war, kann sein elftes WM-Gold in den Medaillenschrank hängen.

Schwache Schweizerinnen

Die Deutsche Laura Dahlmeier verteidigte ihren Weltmeistertitel in der Verfolgung erfolgreich. Die Schweizerinnen zeigten ein schwaches Rennen. Selina Gasparins Ausgangslage als Nummer 11 mit unter einer Minute Rückstand war verheissungsvoll. Zwei Fehler liegend zum Auftakt liessen sie zurückfallen.

«Ich habe den Wind falsch eingeschätzt», sagte sie. Mit vier Fehlschüssen und dem 29. Rang war Selina ­Gasparin gleichwohl die beste Schweizerin. Lena Häcki und ­Aita Gasparin verpassten mit den Rängen 48 und 50 Weltcup­punkte.

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