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Cuche gewinnt auch Super-G-Kugel

Das Wetter macht dem Weltcup-Finale in Lenzerheide wie befürchtet einen Strich durch die Rechnung.

Weitere Kristallkugel für Didier Cuche: Der Neuenburger gewinnt nach dem Abfahrts-Weltcup auch den Super-G-Weltcup; das letzte Rennen auf der Lenzerheide fiel ins Wasser.
Weitere Kristallkugel für Didier Cuche: Der Neuenburger gewinnt nach dem Abfahrts-Weltcup auch den Super-G-Weltcup; das letzte Rennen auf der Lenzerheide fiel ins Wasser.
Keystone

Die für heute Donnerstag vorgesehenen Super-G der Männer und der Frauen mussten wegen Regens abgesagt werden.

Durch die Absage steht Didier Cuche einen Tag nach dem Gewinn des Abfahrts-Weltcups auch als Sieger in der Super-G-Wertung fest. Der Neuenburger hatte die Führung erst am vergangenen Sonntag nach seinem Sieg in Kvitfjell (No) übernommen und war mit 68 Punkten Vorsprung auf seinen ersten richtigen Verfolger, Ivica Kostelic, ins Bündnerland gereist. Der im Klassement zweitplatzierte Österreicher Georg Streitberger, der 64 Punkt zurückliegt, ist seit längerer Zeit wegen Verletzung ausser Gefecht. Cuche hätte derart Platz 6 gereicht, um seine Führung erfolgreich zu verteidigen.

Glück und Pech für Vonn

Die Super-G-Kugel ist der sechste kristallene Pokal, den Cuche sein Eigen nennen darf. Neben den vier Trophäen als Auszeichnung für den besten Abfahrer des Winters hat der Romand vor zwei Jahren auch die Riesenslalom-Wertung für sich entschieden. Als zuvor letzter Schweizer hatte Paul Accola 1992 den Super-G-Weltcup gewonnen.

Bei den Frauen hatte Lindsey Vonn die Super-G-Kugel schon vor dem Finale auf sicher gehabt. Mit Blick auf den Gesamtweltcup kommt die Absage der Amerikanerin ungelegen. Sie wurde der Möglichkeit beraubt, ihren Vorsprung von aktuell 27 Punkten auf Maria Riesch auszubauen. In Riesenslalom und Slalom dürften die Vorteile trotz der misslungenen Auftritte in Spindleruv Mlyn (Tsch) in der vergangenen Woche eher auf der Seite der Deutschen liegen.

si

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