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Cuche in Kitzbühel nicht zu schlagen

Erstmals in diesem Winter wartete Didier Cuche mit einer Bestzeit im Abfahrtstraining auf. In der zweiten Übungsfahrt in Kitzbühel kommt keiner an ihm vorbei.

Bestzeit auf der Streif: Didier Cuche.
Bestzeit auf der Streif: Didier Cuche.
Keystone

Cuche gelang auf der Kitzbüheler Streif eine starke Fahrt, mit der er seinen Gegnern aufzeigte, über wen am Samstag der Sieg führen wird. Um drei Zehntel liess er den Österreicher Klaus Kröll und den Franzosen Johan Clarey, die zeitgleich ins Ziel kamen, hinter sich. Bei strahlendem Sonnenschein war Cuche auch um gut eine Sekunde schneller als Kröll bei dessen Bestzeit vom Dienstag. Dazu bot der Neuenburger noch eine besondere Einlage. Am Zielsprung tat er einen mächtigen Satz auf rund 50 Meter, mit dem er den Zuschauern ein Raunen abrang.

Cuche war indes der einzige Schweizer, der sich im zweiten Training vorne einreihte. Didier Défago und Ambrosi Hoffmann kamen als Nächstbeste auf die Ränge 15 und 16, Lauberhorn-Sieger Beat Feuz fuhr auf Position 29 ein. Das allerdings hat beim Emmentaler, dem aktuellen Leader der Abfahrtswertung wenig zu besagen. Das Rennen findet, so es das wie angekündigt schlechter werdende Wetter denn zulässt, am Samstag statt. Und bis dann gilt es für Feuz nicht zuletzt auch Kräfte zu sparen, zumal er am Sonntag auch noch den für die Kombination zählenden Slalom bestreiten will. Einen riesigen Patzer beging Carlo Janka. Der Bündner geriet in der Steilhang-Ausfahrt viel zu tief und verlor viel Schwung für die folgende Gleitpassage.

Einen bösen Sturz machte der Kroate Ivica Kostelic, der in der Traverse vor dem Zielhang zu Fall kam und ins Netz prallte. Er blieb aber unverletzt - wie auch der junge Österreicher Johannes Kröll. Ein Vorfahrer hatte jedoch mit einer schweren Knieverletzung mit dem Helikopter abtransportiert werden müssen.

Kitzbühel (Ö). Zweites Training zur Weltcup-Abfahrt der Männer vom Samstag: 1. Didier Cuche (Sz) 1:58,10. 2. Klaus Kröll (Ö) und Johan Clarey (Fr), je 0,30 zurück. 4. Dominik Paris (It) 0,50. 5. Hannes Reichelt (Ö) 0,72. 6. Adrien Théaux (Fr) 0,78. Ferner die weiteren Schweizer: 14. Didier Défago 1,59. 15. Ambrosi Hoffmann 1,63. 28. Beat Feuz 2,34. 30. Silvan Zurbriggen 2,37. 31. Patrick Küng 2,39. 40. Tobias Grünenfelder 3,03. 47. Carlo Janka 3,62. 48. Marc Gisin 3,66. 51. Vitus Lüönd 3,91. - 60 Fahrer klassiert. - Ausgeschieden u.a.: Ivica Kostelic (Kro).

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