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Curling: Grosse Aufgabe in der grossen Stadt

Die Curling-Equipe aus Baden mit den drei Bernerinnen Nicole Schwägli, Marisa Winkelhausen und Nadine Lehmann versucht, ab heute Samstag in Peking die Erfolgsserie fortzusetzen.

Die drei Bernerinnen Nicole Schwägli, Marisa Winkelhausen, und Nadine Lehmann mit ihrem Skip Alina Pätz.
Die drei Bernerinnen Nicole Schwägli, Marisa Winkelhausen, und Nadine Lehmann mit ihrem Skip Alina Pätz.
Andreas Blatter

Zwei Jahre ist es her, da reiste das Team Baden nach Sapporo, um die Schweiz an der Weltmeisterschaft zu vertreten. Und Alina Pätz meinte damals vor ihrer Premiere an einem internationalen Grossanlass: «Wenn es uns gelingt, an die Leistungen der Schweizer Meisterschaft anzuknüpfen, können wir jedes Team schlagen.»

Gesagt – fast getan. Nur eine Niederlage kassierte die Equipe in der Round Robin und setzte danach zum grossen Wurf an: Im Final besiegten die jungen Schweizerinnen das favorisierte Kanada, welches ein Jahr zuvor bei Olympia triumphiert hatte.

Nun also weilen Skip Pätz und die drei Bernerinnen Nicole Schwägli, Nadine Lehmann und Marisa Winkelhausen sowie Coach Mirjam Ott wieder in Asien. Und wieder vertreten sie die Schweiz an einer WM, doch diesmal in Peking. Ab heute Samstag gilt es für die 27-jährige Pätz und ihre Teamkolleginnen ernst.

Respektabler Steigerungslauf

Betrachtet man den Saisonverlauf der Equipe, darf zweifellos von einem Steigerungslauf gesprochen werden. Bis Ende Dezember vermochte Baden lediglich in einem Turnier in die K.-o.-Phase vorzustossen. Im neuen Jahr allerdings läuft es wie geschmiert: Pätz und Co. entschieden den internationalen Berner Damencup für sich, wurden am Glynhill Ladies International in Glasgow Zweite und sicherten sich schliesslich an der Schweizer Meisterschaft mit dem Titel das Ticket für Peking.

«Wir haben im November und Dezember viel Zeit in das Training investiert, im technischen und mentalen Bereich an uns gearbeitet», hält Pätz fest. «Unser Ziel war, uns bis zur Schweizer Meisterschaft weiterzuentwickeln. Nun sind wir gut vorbereitet.»

Seit drei Jahren ist die WM-Trophäe nun in Schweizer Hand; 2014 und 2016 triumphierte Flims, vor zwei Jahren Baden. «Die letzten drei Jahre waren super, aber das kann nicht der Standard sein», meint Pätz. Das Team hat sich einen Platz in den Top 6 als Ziel gesetzt.

«Wir wissen, was wir können, und das werden wir erreichen, wenn wir gut spielen», sagt die Richigerin Lehmann, welche als Third spielt. Es sei zweifellos ein Vorteil, bereits an einem Grossanlass gespielt zu haben. «Wir wissen, wie es sich anfühlt, im Schweizer Dress zu spielen.» Und trotzdem: «Die Nervosität wird genau gleich gross sein wie damals.»

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