Das kollektive Schweizer Scheitern im Video

Die Ausgangslage war top, das Resultat weniger. In Zagreb schafft es von sechs Schweizern im zweiten Lauf nur einer in die Top 10.

Der einzige Schweizer, der es in Zagreb unter die besten Zehn schafft: Daniel Yule. Video: SRF

Sechs von 30. Was für eine Ausgangslage, sechs von 30 Fahrern im zweiten Lauf vom Slalom in Zagreb waren Schweizer. Ein Fünftel also aller für den zweiten Durchgang Qualifizierten. Mehr stellte niemand, nicht die Österreicher, nicht die Italiener und auch nicht die Franzosen. Die Chancen auf einen Podestplatz oder zumindest auf ein schönes Teamresultat waren gross: Ramon Zenhäusern (7), Daniel Yule (8), Luca Aerni (11), Loic Meillard (14), Tanguy Nef (28) und Marc Rochat (30) sollten dazu beitragen.

Den Anfang machte Rochat. Er hatte sich als 30. gerade so für den zweiten Lauf qualifiziert. Seine Fahrt dauerte 17 Tore, dann fiel ihm der Ski ab. Es war der Auftakt in einen missglückten zweiten Lauf der Schweizer.

Marc Rochat verliert einen Ski und kommt nicht ins Ziel. Video: SRF

Oder doch nicht? Nach Rochat war die Reihe an Tanguy Nef und damit schon am Highlight aus helvetischer Sicht. Der Genfer hielt sich als einer von zwei Fahrern schadlos und machte ganze 15 Plätze gut, landete schlussendlich auf Platz 13. Der zweite Lauf von Nef:

Nef fährt im zweiten Lauf die siebtbeste Zeit. Video: SRF

Die Hoffnung auf ein Top-Resultat des Teams war also wieder intakt, Nef zeigte, was da möglich war in diesem zweiten Lauf. Es kam anders. die Schweizer scheiterten der Reihe nach.

Zuerst Loic Meillard:

Der Shootingstar fädelt nach 20 Sekunden ein. Video: SRF

Dann Luca Aerni:

Er schaffte es immerhin noch ins Ziel, wurde aber Letzter. Video: SRF

Und zum Schluss mit der Aussicht auf ein Glanzresultat auch Ramon Zenhäusern:

Mit grossem Vorsrpung unterwegs und dann doch draussen. Video: SRF

Es ist – abgesehen von Nef und Yule – ein Nachmittag zum Vergessen für das Schweizer Team. Nichtsdestotrotz zeigte der erste Lauf, dass die Slalom-Truppe wohl so gut ist wie nie und man diesen zweiten Lauf in die Akte Ausrutscher einordnen kann. Schliesslich schieden im zweiten Lauf von Zagreb insgesamt neun Fahrer aus, darunter auch der nach dem ersten Durchgang führende Marco Schwarz aus Österreich.

red

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