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Das sagt Vonn zu den happigen Vorwürfen

Hat Lindsey Vonn am Samstag nach ihrem Sturz simuliert? Der US-Skistar reagiert gereizt.

«Ich kann trotz Schmerzen kämpfen»: Lindsey Vonn wehrt sich gegen die Simulationsvorwürfe.
«Ich kann trotz Schmerzen kämpfen»: Lindsey Vonn wehrt sich gegen die Simulationsvorwürfe.
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«Wertvolle Punkte»: Rang 13 in der Kombination bringt Vonn 20 Zähler ein.
«Wertvolle Punkte»: Rang 13 in der Kombination bringt Vonn 20 Zähler ein.
Keystone
Und weil es so schön war, gleich nochmal: Diesmal wagt Gagnon ein Tänzchen mit ihrem Team.
Und weil es so schön war, gleich nochmal: Diesmal wagt Gagnon ein Tänzchen mit ihrem Team.
Keystone
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Lindsey Vonn humpelte am Sonntagnachmittag in Soldeu mit einer Schiene am Knie durch den Zielraum. So, als müsste sie der Welt beweisen, dass mit ihrem Knie trotz Bestzeit im Super-G etwas nicht stimmt. «Nach einer Testfahrt war das Knie stabil, aber ziemlich geschwollen. Ich habe bis zum Start gewartet und wusste nicht, was passiert. In zwei linken Kurven hatte ich das Gefühl, am Limit zu sein», erklärte die Amerikanerin.

Dass sie am Samstag nach ihrem Sturz absichtlich lange auf der Piste liegen geblieben sei, um der nach ihr startenden Lara Gut mithilfe des Neuschnees das Rennen zu verhageln, bestritt Vonn vehement: «Ich bin eine Kämpferin, das kommt von Herzen. Jeder denkt, es ist ein Drama und Schauspielerei. Aber das ist nicht wahr, ich kann trotz Schmerzen kämpfen.»

Als Dreizehnte der Kombination – im Slalom verlor sie erwartungsgemäss viel Zeit – sicherte sich Vonn 20 Weltcup-Punkte. «Wichtige Zähler», wie sie befand. Der Vorsprung auf Lara Gut, deren Fahrt durch den Stangenwald mit einem Einfädler endete, beträgt nun 28 Punkte.

Zum Zustand ihres Knies sagte Vonn: «Es ist noch sehr viel Blut drinnen. Mit ein paar freien Tagen und Therapie hält es hoffentlich bis zum Ende der Saison. Ein Haarriss im Tibia-Kopf ist sicher, jetzt will ich noch kontrollieren, ob mit den Bändern alles in Ordnung ist.»

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