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Der adlige Anti-Janka

Prinz Hubertus von Hohenlohe ist mit 52 Jahren der älteste Starter an der Ski-WM. Das Podest kennt der Paradiesvogel nur vom Hörensagen, dafür servierte er schon Drinks bei Björn Borgs Hochzeit und komponierte einen Song mit Falco.

Hubertus von Hohenlohe streckt nach dem ersten Lauf des Olympia-Riesenslaloms von 2010 die Zunge raus.
Hubertus von Hohenlohe streckt nach dem ersten Lauf des Olympia-Riesenslaloms von 2010 die Zunge raus.
Keystone
Von Hohenlohe mit Kwame Nkrumah-Acheampong aus Ghana.
Von Hohenlohe mit Kwame Nkrumah-Acheampong aus Ghana.
Keystone
Verwandte und Freunde tragen 2006 Hubertus von Hohenlohes Bruder Christoph zu Grabe.
Verwandte und Freunde tragen 2006 Hubertus von Hohenlohes Bruder Christoph zu Grabe.
Reuters
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Beim Olympia-Riesenslalom 2010 in Whistler lagen 33,64 Sekunden zwischen dem siegreichen Schweizer Carlo Janka und dem deutsch-mexikanischen Ski-Exoten Hubertus von Hohenlohe. Auch sonst trennen die beiden WM-Teilnehmer von Garmisch-Partenkirchen Welten. Von Hohenlohe ist so etwas wie der Anti-Janka. Während der begnadete Techniker aus dem Bündnerland lieber schweigt als redet, liebt es der Prinz, sich ins Szene zu setzen. Wo immer er antritt, gibt er freudig Interviews in Englisch, Deutsch, Spanisch, Französisch und Italienisch. Zudem hat er es sich zur Gewohnheit gemacht, bei grossen Rennen in ausgefallenen Dresses an den Start zu gehen. Auf seinen Olympia-Anzug von 2010 war etwa ein mexikanischer Pistolengurt aufgemalt.

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