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Der Lack der Wunderfahrerin beginnt abzublättern

Ester Ledecka ist die Sensation des Ski-Weltcups: 2018 wurde sie Olympiasiegerin mit Ski und Snowboard – dennoch schwindet der Support in der Heimat.

René Hauri
Ist nicht mehr überall beliebt: Ester Ledecka.
Ist nicht mehr überall beliebt: Ester Ledecka.
Keystone

Sie steht auf der kleinen Bühne, Red-Bull-Mütze auf dem Kopf, blonde Haare links und rechts, Skibrille mit dunklen Gläsern im Gesicht, eine Dose in der Hand. Sie, die so brillant Snowboard fährt, steht im Weltcup der Skifahrerinnen wieder im Rampenlicht. Dritte ist Ester Ledecka geworden in der Abfahrt von Garmisch-Partenkirchen. Ein, zwei lockere Sprüche, ein Lob an ihr Team, und weg ist sie. So ist die 24-Jährige. Gelöst, witzig, auf Zack. So ist sie an diesem Samstag. So ist sie nicht immer.

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