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Die Ära Hirscher geht am Mittwoch zu Ende

In Österreich ist man sich sicher, dass Marcel Hirscher seine Karriere nächste Woche als beendet erklärt.

War es das wirklich schon? Mit gerade einmal 30 Jahren dürfte der Ausnahmekönner abtreten.
War es das wirklich schon? Mit gerade einmal 30 Jahren dürfte der Ausnahmekönner abtreten.
Jean-Christophe Bott, Keystone
Hirscher lauscht 2012 in Adelboden der österreichischen Nationalhymne: Im Berner Oberland konnte er diverse Erfolge feiern.
Hirscher lauscht 2012 in Adelboden der österreichischen Nationalhymne: Im Berner Oberland konnte er diverse Erfolge feiern.
Keystone
Ob Hirscher künftig auf zwei Rädern unterwegs ist? Der 30-Jährige zu seiner Probefahrt im Juli auf einer MotoGP-Maschine: «Das Ärgste, das ich je erlebt habe, was die Beschleunigung betrifft.»
Ob Hirscher künftig auf zwei Rädern unterwegs ist? Der 30-Jährige zu seiner Probefahrt im Juli auf einer MotoGP-Maschine: «Das Ärgste, das ich je erlebt habe, was die Beschleunigung betrifft.»
Keystone
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Seit Freitag herrscht in Österreich Klarheit. Am kommenden Mittwoch wird Marcel Hirscher seinen Rücktritt verkünden. Der 30-Jährige hat in seine Heimat Salzburg eingeladen, wo er ab 20 Uhr während einer Stunde vor versammelter Weltpresse seine Beweggründe erläutern wird. ORF 1 und oe24.tv übertragen den Event live, zu dem die Entourage Hirschers am Freitag unter dem Titel «Rückblick, Einblick, Ausblick» einlud.

Sein Umfeld liess bis zuletzt nichts unversucht. In der «Kronen Zeitung» ist zu lesen: «Obwohl es mehrere Funktionäre, Trainer, Betreuer und auch Freunde gab, die in den letzten Tagen versuchten, Marcel doch noch zum Umdenken zu bewegen.» Hirscher habe sich nach der vergangenen Saison ausgelaugt, matt und leer gefühlt. Zudem will der 30-Jährige mehr Zeit mit seiner Frau Laura und dem knapp einjährigen Sohn verbringen.

Der Entscheid des achtfachen Gesamtweltcup-Siegers kommt nicht überraschend. Bereits im Sommer 2018 hatte er damit geliebäugelt, sich dann aber auch mit Hilfe von Youtube-Videos neu motivieren können. Hirscher schaute sich Videomaterial seiner besten Läufe an und stellte damals fest: «Es wäre schade, jetzt aufzuhören.» Ein zweites Mal konnten ihn die Highlight-Videos nicht zum Bleiben bewegen.

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