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Die Patrouille des Glaciers kann starten

Es ist das härteste Skitourenrennen der Welt: Die Patrouille des Glaciers von Zermatt nach Verbier ist gestartet. Mit dabei ein Team des Tages-Anzeigers.

Das grösste Skitourenrennen der Welt: 1800 Dreierpatrouillen werden beim 30-Jahr-Jubiläum an der legendären Patrouille des Glaciers von Zermatt nach Verbier starten. (28. April 2012)
Das grösste Skitourenrennen der Welt: 1800 Dreierpatrouillen werden beim 30-Jahr-Jubiläum an der legendären Patrouille des Glaciers von Zermatt nach Verbier starten. (28. April 2012)
Olivier Maire, Keystone
Die erste Patrouille des Glaciers fand 1943 während des II. Weltkriegs statt. Nur zwei von 18 Patrouillen meisterten die Strecke von Zermatt nach Verbier.
Die erste Patrouille des Glaciers fand 1943 während des II. Weltkriegs statt. Nur zwei von 18 Patrouillen meisterten die Strecke von Zermatt nach Verbier.
Fonds Toger Bonvin (Musée de Bagnes)
Endloser Aufstieg zur Rosablanche: Eine zwischenmenschliche Herausforderung im Team eingehen und ans Ziel kommen, lautet die Devise der Massen. (22. April 2010)
Endloser Aufstieg zur Rosablanche: Eine zwischenmenschliche Herausforderung im Team eingehen und ans Ziel kommen, lautet die Devise der Massen. (22. April 2010)
Jean-Christophe Bott, Keystone
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Heute Abend um 21.00 Uhr wird in Zermatt der erste Durchgang der Patrouille des Glaciers gestartet. Das härteste Skitourenrennen der Welt führt über 55 Kilometer und 4000 Höhenmeter von Zermatt nach Verbier.

Veranstaltet wird das seit 1984 alle zwei Jahre stattfindende Rennen von der Schweizer Armee. Die Startplätze sind äusserst begehrt, jedes Jahr müssen unzählige Läufer aus dem In- und Ausland abgewiesen werden. Dieses Jahr sind 5316 Teilnehmer am Start, rund die Hälfte sind Militärpatrouillen. 887 Teams starten auf der langen Strecke Zermatt-Verbier, 885 Teams auf der kürzeren Strecke Arolla-Verbier.

Riesiges Spektakel für die Zuschauer

Der Start des ersten Durchgangs musste wegen des schlechten Wetters von gestern auf heute Mittwoch verschoben werden. Vor zwei Jahren musste die Patrouille wetterbedingt abgebrochen werden, und es konnte bloss ein Durchgang Arolla-Verbier durchgeführt werden.

Das Rennen bietet auch für die Zuschauer ein riesiges Spektakel: In Zermatt herrscht Volksfeststimmung bis früh in den Morgen, in Arolla ziehen die Teams mitten in der Nacht durch das Dorf und von der Rosablanche aus können die Zuschauer das Leiden der Athleten beim langen und steilen Aufstieg wunderbar mitverfolgen. Hier oben herrscht eine Stimmung wie an der Tour de France: Hartgesottene Fans verbringen die Nacht auf dem Gletscher im Zelt, wärmen sich mit reichlich Walliser Weisswein und Fondue vom Campingkocher.

Auch ein Team des Tages-Anzeigers nimmt dieses Jahr am Rennen teil. Es startet beim zweiten Durchgang am Freitagabend. Alle Teams tragen einen GPS-Tracker auf sich und können mit der entsprechenden App für iPhone und Android auf Schritt und Tritt mitverfolgt werden. Das Team Tages-Anzeiger trägt die Startnummer 2192 und freut sich über jeglichen virtuellen und reellen Support.

Zum Outdoorblog über das Patrouille-Abenteuer des Tages-Anzeiger-Teams.

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