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Murisier bester Schweizer, Aufatmen bei Caviezel

Der Norweger Rasmsus Windingstad gewinnt mit dem Parallel-Riesenslalom im Südtirol sein erstes Weltcup-Rennen.

Schweizer Schreckmoment: Mauro Caviezel stürzt im Sechszehntelfinal, bleibt aber unverletzt.

Acht, drei, zwei, eins null. Von Runde zu Runde verkleinerte sich beim Parallel-Riesenslalom von Alta Badia das Schweizer Kontingent. Bis im Halbfinal keiner mehr übrig blieb. Und damit Justin Murisier als erster Fahrer von Swiss-Ski in der Rangliste auftauchte. Er verlor seinen Viertelfinal gegen den Norweger Leif Kristian Nestvold-Haugen und wurde schliesslich Achter. Für Murisier, er befindet sich in seiner Comeback-Saison, ist es das beste Resultat seit dem 12. Januar 2018. Da wurde er in der Kombination von Wengen Siebter.

Murisier war einer von drei Schweizern, die es in die K.-o.-Phase schafften. Schon davor scheiterten mit den Slalom-Spezialisten Daniel Yule und Ramon Zenhäusern zwei Fahrer, die in diesen Wettbewerben für gewöhnlich zu den Favoriten gehören.In Alta Badia aber wurde ein Riesenslalom ausgetragen, entsprechend anders war das Material an ihren Füssen. Neben Yule und Zenhäusern überstanden auch Gino Caviezel, Cédric Noger und Thomas Tumler den Cut nicht.

Mauro Caviezel schliesslich scheiterte im Sechzehntelfinal weil er im ersten Durchgang so hart stürzte, dass er zum zweiten gar nicht mehr antrat. Die Entwarnung kam später: Caviezel überstand den spektakulären Sturz unbeschadet. Eine Runde nach Caviezel war das Rennen auch für Loïc Meillard zu Ende, er verlor gegen Mattias Roenngren, den Überraschungsmann aus Schweden. Dieser wurde schliesslich Sechster, es ist sein bisher bestes Resultat in einem Weltcup-Rennen. Damit war er nicht alleine: Sieger Rasmus Windingstad holte seinen ersten Sieg, der Drittplatzierte Roland Leitinger aus Österreich stand erstmals auf dem Podest. Zwischen den beiden reihte sich der Deutsche Stefan Luitz ein.

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