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Ein Verarbeitungsprozess in drei Akten

Didier Cuche lässt sich auf der Lenzerheide zum vierten Mal als Gewinner des Abfahrtsweltcups feiern. Im Zentrum steht jedoch erneut der Disput mit Günter Hujara.

Genugtuung nach energieraubender Auseinandersetzung: Didier Cuche freut sich über den Gewinn seiner vierten Kristallkugel für den besten Abfahrer.
Genugtuung nach energieraubender Auseinandersetzung: Didier Cuche freut sich über den Gewinn seiner vierten Kristallkugel für den besten Abfahrer.
Keystone

Einer wird von allen gelobt. In den Worten des Pragmatikers Carlo Janka klingt das so: «Ich trug selbst eine hohe Nummer und weiss deshalb genau, wie schwierig es war. Didier hat das super gemeistert.» Nur wer den Bündner kennt, registriert den wahren Gehalt dieser Sätze. Für jedermann verständlich sind die Aussagen von Patrice Morisod: «Was Cuche geleistet hat, ist gewaltig. Er fährt in einer eigenen Liga; er ist der Chef, auf und abseits der Piste, das hat die Geschichte mit Günter Hujara gezeigt.» Morisod gehört auch zwei Jahre nach seinem Wechsel in den Trainerstab der Franzosen zu den engsten Vertrauten des Schweizer Teamseniors; 20 Jahre lang begleitete der Walliser den Neuenburger, zuerst als Mentor und Ausbildner, später als Trainer, Berater und Freund.

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