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Jansrud doppelt nach – Küng bester Schweizer

Kjetil Jansrud gelingt der perfekte Start in die Speed-Saison. In Val d'Isère gewinnt der Norweger einen Tag nach seinem Sieg im Super-G auch die erste Weltcup-Abfahrt des Winters. Bester Schweizer war Abfahrts-Weltmeister Patrick Küng (7.), der gut eine Sekunde auf die Bestzeit einbüsste.

Schlagen erneut zu: Jansrud (r.) siegt in der Abfahrt in Val d'Isère. Landsmann Svindal wird Dritter.
Schlagen erneut zu: Jansrud (r.) siegt in der Abfahrt in Val d'Isère. Landsmann Svindal wird Dritter.
AP Photo/Giovanni Auletta
Auf dem Weg zum Sieg: Kjetil Jansrud startet als Dritter ins Rennen und wird bis zuletzt nicht mehr übertroffen.
Auf dem Weg zum Sieg: Kjetil Jansrud startet als Dritter ins Rennen und wird bis zuletzt nicht mehr übertroffen.
AP Photo/Alessandro Trovati
Debakel: Die Österreicher wissen erneut nicht zu überzeugen. Matthias Mayer ist als bester Österreicher auf dem 17. Platz anzutreffen.
Debakel: Die Österreicher wissen erneut nicht zu überzeugen. Matthias Mayer ist als bester Österreicher auf dem 17. Platz anzutreffen.
AP Photo/Giovanni Auletta
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Kjetil Jansrud ist der perfekte Start in die Speed-Saison gelungen. In Val d'Isère gewann er einen Tag nach seinem Sieg im Super-G auch die erste Weltcup-Abfahrt des Winters.

Svindal erneut auf dem Podest

Mit der frühen Nummer 3 legte Kjetil Jansrud eine Bestzeit vor, an welcher sich die Konkurrenz die Zähne ausbiss. Am nächsten kam ihm der Italiener Peter Fill, der sich letzte Saison die kleine Kristallkugel für den Disziplinen-Weltcup gesichert hatte. 26 Hundertstel betrug letztlich die Differenz. Jansruds Landsmann Aksel Lund Svindal, tags zuvor im Super-G Zweiter, schaffte es als Dritter erneut aufs Podium.

Zwei Schweizer in Top 10

Bester Schweizer war der Glarner Abfahrts-Weltmeister Patrick Küng, der gut eine Sekunde auf die Bestzeit von Jansrud einbüsste, als Siebenter aber eine sehr respektable Leistung zeigte. Küng stand erstmals wieder am Start einer Abfahrt, nachdem er im Januar der letzten Saison wegen einer Knochenprellung die Saison vorzeitig abgebrochen hatte. Carlo Janka und Beat Feuz, die am Freitag mit den Rängen 4 und 6 überzeugt hatten, klassierten sich in den Positionen 10 und 13.

Die Schweizer, alle mit Nummern ab 11 gestartet, schienen zudem ein wenig benachteiligt. Die Piste brach an einigen Stellen schnell durch, zudem wurde das Licht immer schlechter. Mit Ausnahme von Küng (Nummer 18) hatten die Fahrer in den Rängen 1 bis 9 alle eine einstellige Startnummer getragen.

16. Weltcupsieg für Jansrud

Kjetil Jansrud war im letzten Winter in der Abfahrt nur ein einziges Mal erfolgreich geblieben. Er gewann auf der Olympiastrecke von 2018 in Jeongseon. Nun aber erinnerte mit seinen ersten Fahrten an den Jansrud, der vorletzte Saison ähnlich dominant in die Saison gestartet war. Damals entschied er drei der ersten vier Speedrennen für sich. Aktuell steht der 31-jährige Skandinavier bei 16 Weltcupsiegen, 7 in der Abfahrt.

Resultate: 1. Kjetil Jansrud (NOR) 1:59,51. 2. Peter Fill (ITA) 0,26 zurück. 3. Aksel Lund Svindal (NOR) 0,33. 4. Bostjan Kline (SLO) 0,64. 5. Adrien Théaux (FRA) 0,81. 6. Erik Guay (CAN) 0,97. 7. Dominik Paris (ITA) und Patrick Küng (SUI) 1,05. - Die weiteren Schweizer: 10. Carlo Janka (SUI) 1,19. 13. Beat Feuz (SUI) 1,32. 30. Ralph Weber 2,53. - Ohne Weltcuppunkte: 33. Niels Hintermann, 2,58. 35. Marc Gisin, 2,64. 52. Fernando Schmed, 4,57.

SDA/fsc

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