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Gisins Triumph über die Riesen-Angst

Dominique Gisin besiegte auf dem Weg zum 11. Platz im Weltcup-Riesenslalom von Sölden nicht nur zahlreiche Gegnerinnen, sondern auch ihre Furcht vor den Tücken der Gletscherpiste.

«Ich wollte mich als Abfahrerin nicht lumpen lassen» - Dominique Gisin hat ihr Ziel mehr als erreicht.
«Ich wollte mich als Abfahrerin nicht lumpen lassen» - Dominique Gisin hat ihr Ziel mehr als erreicht.
Keystone

Noch nie war Dominique Gisin vor dem Weltcup-Prolog in Sölden auf höchster Stufe zu einem Riesenslalom gestartet, und trotzdem war sie im Ötztal die beste Schweizerin. «Ich bin sehr überrascht, das ist unglaublich», sagte die Speed-Spezialistin aus Engelberg vor der Kamera des Schweizer Fernsehens. «Im Training lief es schon sehr gut, aber ich wusste nicht, ob ich dem trauen kann.»

Im zweiten Durchgang war nur einen Fahrerin schneller als Gisin: die grosse Lindsey Vonn. «Im ersten Lauf hatte ich noch recht Respekt vor dem Steilhang, im zweiten habe ich versucht, mehr zu rsikieren», erklärte die Schweizerin ihre eklatante Steigerung. «Oben ist mir das noch nicht ganz gelungen, im flachen Teil wollte ich mich als Abfahrerin dann aber nicht lumpen lassen.»

Lara Gut blieb als Fünfzehnte hinter den Erwartungen zurück. «Ich bin mit keinem meiner beiden Läufe zufrieden. Leider bin ich nicht so gefahren wie im Sommertraining, vor allem im ersten Lauf bin ich viel herumgerutscht», erklärte die Tessinerin, die in der Vorbereitung trotz des Markenwechsels zu Rossignol einen starken Eindruck hinterlassen hatte. Dramatisieren wollte Gut den Fehlstart in die Saison aber nicht: «Es war das erste Rennen. Ich muss ehrlich sein und sagen, dass ich einfach nicht gut gefahren bin. Da kann ich nicht mehr erwarten.»

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