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Gut genug für den Gesamtweltcup?

Obwohl Lara Gut keine Allrounderin ist, könnte sie in diesem Winter als erste Schweizerin seit 1995 die grosse Kristallkugel gewinnen. Der Vergleich mit Vreni Schneider nährt die Hoffnung.

Erfolgreicher Saisonauftakt: Mit dem Sieg im Riesenslalom von Sölden lancierte Lara Gut ihre Saison auf ideale Weise. (26. Oktober 2013)
Erfolgreicher Saisonauftakt: Mit dem Sieg im Riesenslalom von Sölden lancierte Lara Gut ihre Saison auf ideale Weise. (26. Oktober 2013)
Keystone
Siegerlächeln: Gut nimmt nach ihrem Sieg in der Weltcup-Abfahrt von Beaver Creek Glückwünsche der Italienerin Elena Fanchini entgegen. (29. November 2013)
Siegerlächeln: Gut nimmt nach ihrem Sieg in der Weltcup-Abfahrt von Beaver Creek Glückwünsche der Italienerin Elena Fanchini entgegen. (29. November 2013)
Keystone
Dieses war der vierte Streich: Lara Gut bei der Zieleinfahrt in Lake Louise. (8. Dezember 2013)
Dieses war der vierte Streich: Lara Gut bei der Zieleinfahrt in Lake Louise. (8. Dezember 2013)
Keystone
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Um eine Schweizer Gesamtweltcupsiegerin zu finden, muss man in den Geschichtsbüchern ins Zeitalter des Käsedress zurückblättern. Vreni Schneider war in der Saison 1994/95 die letzte Swiss-Ski-Athletin, die sich die grosse Kristallkugel sichern konnte. Nun steht mit Lara Gut wieder eine Schweizerin an der Spitze des Klassements, was zur Frage führt, ob die Tessinerin die fast zwei Jahrzehnte währende Durststrecke beenden kann. Für Gut spricht ihre überragende Form – sie gewann in diesem Winter schon im Riesenslalom, im Super-G und in der Abfahrt. Gegen sie spricht der Umstand, dass sie bis nach den Olympischen Spielen in Sotschi im Februar keine Slaloms bestreitet und daher in dieser Disziplin auch nicht punkten kann.

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