Zum Hauptinhalt springen

Keine Rennen in Rosa Chutor

Der Weltcup-Tross der Frauen muss Unverrichteter Dinge aus Sotschi abreisen. Auch der für Sonntag geplante Super-G der Frauen ist abgesagt.

Die starken Schneefälle in Sotschi führten dazu, dass die beiden geplanten Super-G-Rennen im Frauen-Weltcup abgesagt werden mussten.
Die starken Schneefälle in Sotschi führten dazu, dass die beiden geplanten Super-G-Rennen im Frauen-Weltcup abgesagt werden mussten.
YURI KOCHETKOV, Keystone
Der Weltcup-Tross der Frauen reist damit aus dem russischen Skigebiet Rosa Chutor ab, ohne ein einziges Rennen bestritten zu haben.
Der Weltcup-Tross der Frauen reist damit aus dem russischen Skigebiet Rosa Chutor ab, ohne ein einziges Rennen bestritten zu haben.
YURI KOCHETKOV, Keystone
Am Sonntag war das Wetter zwar besser als prognostiziert, allerdings konnte die Olympia-Strecke von 2014 nicht mehr genügend präpariert werden.
Am Sonntag war das Wetter zwar besser als prognostiziert, allerdings konnte die Olympia-Strecke von 2014 nicht mehr genügend präpariert werden.
YURI KOCHETKOV, Keystone
1 / 3

Gut drei Stunden vor dem geplanten Start auf der Olympia-Strecke von 2014 im russischen Skigebiet Rosa Chutor teilte der Weltverband FIS mit, dass das bereits mehrfach verschobene Rennen wieder nicht stattfinden kann. Grund für den Ausfall ist der starke Schneefall der vergangenen Tage.

Das Wetter bessert sich zu spät

«Der Schneefall hat zu spät aufgehört», sagte die Sprecherin des Russischen Skiverbandes, Olga Laewa, gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP. Deshalb sei es nicht mehr möglich gewesen, die Spur freizumachen. «Der Untergrund ist jetzt zu weich und für ein Rennen ungenügend», fügte Laewa hinzu.

Das Wetter war zwar wie prognostiziert besser. Doch die vor allem im unteren Teil zu weiche Olympia-Strecke von 2014 konnte nach den heftigen Schneefällen der vergangenen Tage nicht mehr so präpariert werden, um eine für die Fahrerinnen gefahrlose Austragung zu gewährleisten.

Kristallkugeln bereits vergeben

Der Weltcup-Tross reiste damit aus Russland ab, ohne ein Rennen oder auch nur ein Training absolviert zu haben. Die abgesagten Rennen können in den letzten zwei Weltcup-Wochen in Spindleruv Mlyn und Soldeu nicht mehr nachgeholt werden und werden ersatzlos gestrichen. Da nur noch eine Abfahrt aussteht, geht die kleine Kristallkugel erstmals seit 2007 (Renate Götschl) wieder nach Österreich. Nicole Schmidhofer kann einzig noch von ihrer bereits um 90 Punkte zurückliegenden ÖSV-Teamkollegin Ramona Siebenhofer abgefangen werden.

In der Super-G-Wertung liegt die Amerikanerin Mikaela Shiffrin, die auf die Reise nach Russland verzichtet hatte, vor dem letzten Saisonrennen in dieser Disziplin mit 32 Punkten Vorsprung vor der Liechtensteinerin Tina Weirather in Führung. Auf sicher hat Shiffrin bereits den Gesamtweltcup und die Slalom-Kristallkugel. Auch im Riesenslalom-Weltcup hat die 23-Jährige die besten Aussichten.

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch