Zum Hauptinhalt springen

Miller findet Dopingkontrollen sinnlos

Der amerikanische Skistar Bode Miller kann es nicht lassen: Vor dem Auftakt zu den Speed-Disziplinen am Wochenende kritisierte er wieder einmal die Dopingkontrollen als sinnlos.

Miller fühlt sich um ein Vierundzwanzigstel seines Lebens bestohlen, weil er jeden Tag eine Stunde den Dopingkontrolleuren zur Verfügung stehen muss. In einem Interview mit dem norwegischen Radiosender NRK bezeichnete er dies als «kränkend». Ausserdem ist Miller der Ansicht, dass die Dopingkontrollen ohnehin sinnlos seien. «Die Kontrolleure fassen nie jemanden. Und wenn sich einer dopen will, dann kommt er sowieso davon», sagte er gegenüber NRK.

Vor drei Jahren sprach sich Miller für die Freigabe von Epo aus; vor einem Jahr forderte er in einem Interview mit der «Welt am Sonntag» abermals, Dopingmittel freizugeben. Solange nicht alle Dopingsünder erwischt würden, sei es nur gerecht, zu leistungssteigernden Mitteln zu greifen. Und in Adelboden fuhr er einst einen Slalom betrunken, was allerdings gemäss den Fis-Regeln nicht als Doping gilt…

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch